Organische Photovoltaik und Elektronik
Organische Halbleiter sind polymere oder niedermolekulare Kohlenwasserstoffverbindungen, welche die elementaren Merkmale konventioneller Halbleiter mit den technologisch vorteilhaften Eigenschaften von Kunststoffen verbinden. Ein attraktives Anwendungsgebiet dieser neuartigen Funktionsmaterialien sind flexible Solarzellen aus Kunststoff, kostengünstig hergestellt durch großflächige Druckprozesse. Diese Vision kann schon bald Realität werden. Die Entwicklung auf diesem Gebiet profitiert von den enormen Fortschritten der Polymerelektronik, der Entwicklung von gedruckten Polymertransistoren (PFETs) und Leuchtdioden (PLEDs) z.B. für neuartige Beleuchtungssysteme und die Displaytechnik.
Damit sich auch die organische Photovoltaik mittelfristig zu einer konkurrenzfähigen Technologie entwickeln kann, sind jedoch noch viele materialwissenschaftliche und technologische Fragestellungen eingehend zu bearbeiten. Dieser Aufgabe stellt sich die Gruppe „Organische Photovoltaik und Elektronik“ am ZAE Bayern. Dabei bearbeiten wir die folgenden Teilaspekte:
- Charakterisierung und Evaluierung neuer Funktionsmaterialien für photovoltaische und elektronische Anwendungen
- Entwicklung optimierter Zellkonzepte für die Kunststoffphotovoltaik
- Analyse elektrischer und optischer Verluste, Degradationsanalyse
- Übertragung optimierter Zellkonzepte auf große Flächen, Modulverschaltung
- Entwicklung von Verkapselungsstrategien für flexible Photovoltaikanwendungen
Auf den folgenden Seiten finden Sie detaillierte Informationen zu unserem Arbeitsgebiet und unseren Messmethoden, welche wir externen Interessenten als Dienstleistung anbieten.
Wie können wir Ihnen helfen?
Falls Sie ein konkretes Problem haben, können Sie unsere Spezialisten für die Organische Photovoltaik und Elektronik um Rat fragen, wir helfen Ihnen gerne weiter.
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