Biomasse
Das ZAE Bayern ist überwiegend im Bereich der thermischen Nutzung von Biomasse im Gebäudebereich (Pelletkessel) und dort mit Untersuchungen zu direkten Emissionen (gasförmige Schadstoffe und Feinstaub) sowie zur Energieeffizienz bei der Umwandlung in Wärme (Nutzungsgrad) tätig. Darauf aufbauend wurden am ZAE Bayern auch die Umweltauswirkungen der Emissionen aus der Biomasseverbrennung anhand von Ausbreitungsrechnungen aufgezeigt und den politischen Akteuren dadurch wissenschaftlich fundierte Hilfestellungen für den Bereich der Luftreinhaltung gegeben. Die Ergebnisse fanden mittelbar Eingang in die Gestaltung von Umweltzonen sowie in die Novelle der 1.BImSchV.[...]
Wärmetransformation

Seit der Institutsgründung stellt die Entwicklung thermisch angetriebener Wärmepumpen und Kältemaschinen einen Kernbestandteil der Aktivitäten des ZAE Bayern dar. Die Arbeiten erstrecken sich von grundlegenden theoretischen und experimentellen Untersuchungen über die Komponentenentwicklung bis zur Konzeption und Optimierung komplexer Energieversorgungssysteme.[...]
Geothermie

Die Aktivitäten des ZAE Bayern erstrecken sich auf die Oberflächennahe Geothermie (bis 400 m Tiefe) und die Tiefengeothermie, wobei es sich hier um grundsätzlich unterschiedliche Techniken handelt. In der Oberflächennahen Geothermie liegen die Schwerpunkte bei Komponentenentwicklung und Methoden der Qualitätssicherung.[...]
Solarthermie
Aktuelle Forschungsschwerpunkte am ZAE Bayern liegen bei Kollektorentwicklungen für den Nieder- und Mitteltemperaturbereich (Temperaturbereich bis 200 °C), sowie der Kurz- und Langzeitspeicherung solarer Wärme. Die Einbindung von Solarthermie in solar unterstützte Heiz- und Kühlsysteme ist wegen der Dynamik solarer Strahlung, der gegenseitigen Wechselwirkung von Komponenten und Gebäude komplex und benötigt daher eine dynamische Systemsimulation zur Auslegung.[...]


