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Grundsteinlegung für das neue Forschungs- und
Demonstrationsgebäude des ZAE Bayern in Würzburg
Das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V. (ZAE Bayern) begrüßte rund 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zu den Feierlichkeiten der Grundsteinlegung seines Institutsneubaus in Würzburg. Nur ein Jahr nach dem Start der Planungen für dieses ehrgeizige Bau- und Forschungsprojekt wurde nun mit den Rohbauarbeiten begonnen.
Das Vorhaben zeichnet sich durch die Vielzahl der eingesetzten neuartigen Energieeffizienztechnologien aus und avanciert damit national und international zu einem Referenzobjekt. Bereits im Frühjahr gruben sich die Bagger in den Baugrund des Konversionsgeländes „Am Hubland“, um Platz für die Gründung des Gebäudes zu schaffen und den Fertigstellungstermin Ende 2012 realisieren zu können.
Auf zwei Stockwerken mit insgesamt ca. 3400 m² Geschossfläche werden Labore, ein Technikum, Büroflächen und ein öffentlich zugängliches Infocenter entstehen. Für die Grundsteinlegung, dieses vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr, Infrastruktur und Technologie geförderten und von namhaften Industriepartnern finanziell unterstützten Projektes, hat es sich Herr Dr. Knut Kübler, Ministerialrat des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie nicht nehmen lassen, persönlich die guten Wünsche zu überbringen.
Ebenso wünschte Frau Katja Hessel, Staatssekretärin im Bayerischen Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie in ihrer Rede dem ZAE Bayern bestes Gelingen für dieses ehrgeizige und innovative Neubauprojekt. „Das Gebäude stellt eine bundesweit einzigartige Synthese aus Entwicklung, Test und Präsentation dar. Wir wollen die Bürger damit für die Technik des Energiesparens sensibilisieren und über aktuelle Herausforderungen in der Forschung praxisnah informieren“, so Frau Katja Hessel und akzentuierte dabei die Bedeutung des ZAE Bayern in der bayerischen Energieforschungslandschaft.
Der Oberbürgermeister der Stadt Würzburg, Herr Georg Rosenthal, hob die gute Vernetzung zu vielen regionalen Unternehmen und Forschungsinstituten hervor, als er in seinem Grußwort auf die Bedeutung des ZAE Bayern für die Wissenschaftsstadt Würzburg einging. Er betonte, dass die Stadt Würzburg von den ersten Planungsansätzen an mit großem Engagement den Neubau des ZAE Bayern unterstützt hat und das „Energy Efficiency Center“ ein besonderer Beitrag für die Landesgartenschau 2018 in Würzburg sein soll.
Die Stadt Würzburg sei hochgradig daran interessiert, neben den Hochschulen auch außeruniversitäre Forschung am Standort zu fördern. Im Falle des ZAE Bayern habe man insbesondere über eine Tochtergesellschaft der WVV die Voraussetzungen dafür schaffen können, dass der Neubau am Wunschstandort überhaupt habe entstehen können. Neben Bund, Land und Unternehmen habe auch die Stadt Würzburg gemeinsam mit der WVV wesentlich zum Gelingen des Gesamtprojektes beigetragen. Der Oberbürgermeister verband damit auch den Dank an Bund und Land für die am Standort investierten Fördermittel.
Prof. Dr. Vladimir Dyakonov, Vorstandsvorsitzender des ZAE Bayern, unterstrich in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung des Forschungs- und Demonstrationsgebäudes für die Zukunft des Institutes und der Region. Gleichzeitig hob er das große Engagement und die exzellente Zusammenarbeit der an diesem Projekt beteiligten Partner hervor. „Dieser Neubau bündelt innovative Kräfte und zahlreiche Partner national und international auf eine herausragende Art und Weise, um das Beste für das Institut, die Stadt und Region, die Wirtschaft und damit für zukünftige Generationen zu erzielen“.
Thomas Rampp, federführender Architekt und Mitglied der Geschäftsleitung des Büros Lang Hugger Rampp GmbH aus München, berichtete über die Herausforderung und die einmalige Chance, ein solches zukunftsorientiertes Gebäude mit Leuchtturmcharakter planen zu dürfen. Er betonte, dass die einzigartige Kombination verschiedenster innovativer Technologien, Materialien und Komponenten eine Entwurfsaufgabe darstellt, die ein Höchstmaß an Sensibilität erfordert, um einerseits ein funktionsfähiges, effizientes und wirtschaftliches Gebäude zu erschaffen, das andererseits auch an den Ort passt, an dem es errichtet wird und als ein erster Baustein für eine nachhaltige und ökologische Stadtentwicklung des neuen Leighton-Barracks-Areals dient.
Für die Planung der Gebäudetechnik zeichnet sich Ebert-Ingenieure GmbH & Co. KG verantwortlich, Tragwerksplanung und Projektsteuerung liegt in den Händen von SSF Ingenieure AG. Neben der Lindner AG und der Siemens AG unterstützen folgende Unternehmen und Institutionen das Vorhaben: Bürgerstiftung Würzburg und Umgebung, Cabot Aerogel, Dörken GmbH & Co. KG, Du-Pont de Nemours (Luxembourg) S.ár.l, Ehrenfels Isoliertüren GmbH, Grenzebach Maschinenbau GmbH, heroal - Johann Henkenjohann GmbH & Co. KG, Knauf Gips KG, Maincor AG, Okalux GmbH, Porextherm Dämmstoffe GmbH, roda Licht- und Lufttechnik GmbH, Roto Frank Bauelemente GmbH, Saint-Gobain Performance Plastics Cologne GmbH, Siteco Beleuchtungstechnik GmbH, TAG Composites & Carpets GmbH, va-Q-tec AG, Walter Stickling GmbH und Warema Renkhoff SE.
Unser besonderer Dank gilt auch der Stadt Würzburg, der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH, der IHK WürzburgSchweinfurt, der VR-Bank Würzburg, der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und der LGA.
Weitere Infos unter: www.energy-efficiency-center.de
Ihre Ansprechpartner, Pressekontakt
M.Eng. Dipl.-Ing. (FH) Ronny Kastner, ZAE Bayern,
Tel. +49 931 70564-13
E-Mail: Ronny.Kastner@zae.uniwuerzburg.de
Fachliche Leitung
Dr. Hans-Peter Ebert, ZAE Bayern, Abt. Funktionsmaterialien der Energietechnik
Tel. +49 931 70564-0
E-Mail: sekretariat @zae.uni-wuerzburg.de


