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PV Magazine, Energy Storage 2020 Highlights

Projekt SolarSplit Finalist bei den Highlights des pv magazine

Februar 2020

Eine sechsköpfige Expertenjury wählte auch dieses Jahr wieder Highlights aus der Energiespeicherbranche für das pv magazine. Und auch dieses Jahr findet sich das ZAE auf der Liste. Das Projekt SolarSplit schaffte den Sprung unter die Finalisten.

Die Integration eines PCM-Latentwärmespeichers in ein elektrisch betriebenes Kühlsystem sollte sowohl dessen Effizienz bei der Entladung des Speichers als auch die Anpassungsfähigkeit an volatile Stromquellen verbessern. Das System sollte netzdienlicher werden, indem der Speicher Spitzen in der Netzeinspeisung reduzierte. Da das Speichermaterial über einen Wärmetauscher in direktem Kontakt mit dem Kältemittelkreislauf stand, wurde die Effizienz des Kühlsystems dabei nicht verringert.

Verschiedene Regelungsstrategien wurden erprobt und bewertet, ein detaillierter Vergleich mit dem Betrieb des Systems ohne Speicher durchgeführt. Außerdem erlaubte ein eigens entwickeltes Messgerät die Überwachung des Ladezustands anhand des Dichteunterschieds zwischen geschmolzenem und festem Speichermaterial.

Das Ergebnis: Im Vergleich zum Betrieb ohne Speicher waren – je nach Höhe der Kühllast – Leistungssteigerungen zwischen 9 und 28 Prozent möglich. Der Eigenverbrauch an PV-Strom erhöhte sich um 5 bis 8 Prozent. Das konnte die Jury überzeugen.


Solarmodule, Welt-Record, ZAE Bayern Wissenschaftler hält ein Modul in der Hand

Effizienz-Weltrekord für organische Solarmodule aufgestellt

Ein Forscherteam aus Nürnberg und Erlangen hat eine neue Bestmarke für die Umwandlungseffizienz von organischen Photovoltaikmodulen (OPV) gesetzt. Die Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), des Bayerischen Zentrums für Angewandte Energieforschung (ZAE) und des Helmholtz-Instituts Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN), einer Außenstelle des Forschungszentrums Jülich, konstruierten in Zusammenarbeit mit der South China University of Technology (SCUT) ein OPV-Modul, das auf einer Fläche von 26 Quadratzentimetern einen Wirkungsgrad von 12,6 Prozent erzielt. Der neue Weltrekord übertrifft den bisherigen Höchstwert, der bei 9,7 Prozent lag, um 30 Prozent.

Dies ist der höchste, jemals für ein organisches Photovoltaikmodul gemeldete Wert. Er wurde durch eine zertifizierte kalibrierte Messung unter Standardprüfbedingungen im unabhängigen Zertifizierungslabor des Fraunhofer ISE (Freiburg) im September 2019 bestätigt. Das mehrzellige Modul entstand in der Solarfabrik der Zukunft am Energie Campus Nürnberg (EnCN) in einem Beschichtungslabor mit einer einzigartigen Megawatt-Pilotlinie für Dünnschicht-Photovoltaik, die mit finanzieller Unterstützung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums konzipiert und realisiert wurde.

„Dieser Durchbruch zeigt, dass Bayern nicht nur im Ausbau der Photovoltaik führend ist, sondern auch bei der Entwicklung der Zukunftstechnologien eine Spitzenposition einnimmt“, betont Staatsminister Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Organische Solarzellen bestehen zumeist aus zwei verschiedenen organischen Komponenten, die die erforderlichen Halbleitereigenschaften mit sich bringen. Im Unterschied zum herkömmlich verwendeten Silizium, das energieintensiv aus der Schmelze gezogen wird, können organische Halbleiter aus einer Lösung heraus direkt auf eine Trägerfolie oder einen Glasträger aufgebracht werden.

Zum einen verringert das die Herstellungskosten, zum anderen ermöglicht die Verwendung biegsamer, leichter Materialien neue Anwendungen, etwa in mobilen Geräten oder Kleidung, auch wenn die Effizienz noch nicht mit der klassischer Siliziumsolarzellen vergleichbar ist.

„Dieser Meilenstein in der Forschung an organischen Halbleitern zeigt, dass die jüngsten Leistungsentwicklungen mit zertifizierten Zellwirkungsgraden von über 16 Prozent nicht auf den Labormaßstab beschränkt sind, sondern bereits bis auf Modul- und Prototypenebene skaliert werden können“, erklärt Prof. Christoph Brabec von der FAU, Direktor am HI ERN und wissenschaftlicher Leiter der Solarfabrik der Zukunft, einer Forschungsgruppe des ZAE Bayern.

Konstruktionsbedingt liegt die Effizienz kompletter Photovoltaikmodule immer etwas niedriger als die der einzelnen Zelle. Ein Teil der Modulfläche ist zum Beispiel immer inaktiv, da dieser Bereich zur Verschaltung der Einzelzellen verwendet wird. Mit zunehmender Fläche des Moduls wachsen auch die Verluste durch den elektrischen Widerstand der Elektroden.

Das Rekordmodul besteht aus zwölf in Reihe geschalteten Zellen und verfügt über einen geometrischen Füllfaktor von über 95 Prozent. Dieser Anteil der Modulfläche trägt aktiv zur Stromerzeugung bei. Bezogen auf die aktive Fläche erzielt es sogar einen Wirkungsgrad von 13,2 Prozent. Die Minimierung inaktiver Flächen gelang mittels hochauflösender Laserstrukturierung, wie sie in den letzten Jahren in der „Solarfabrik der Zukunft“ entwickelt und optimiert wurde.


Das dritte KlimaschutzKongress in Würzbrg Foto von Wirtschafts- und Energieminister Aiwanger, MdL  und Prof. Vladimir Dyakonov

Hubert Aiwanger spricht auf dem 3. Klima-Schutz-Kongress in Würzburg

Würzburg, 05. Oktober 2019

Unter Mitwirkung des ZAE Bayern fand am Samstag, 5. Oktober 2019 der 3. Klima-Schutz-Kongress in Würzburg statt. Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie informierte über die „Energiewende in Bayern“. Im Anschluss beantwortete Staatsminister Aiwanger konkrete Fragen von der Teilnehmern des Kongresses. Moderiert wurde die Diskussionsrunde von Prof. Vladimir Dyakonov, wissenschaftlicher Leiter am ZAE Bayern in Würzburg.

Das ZAE Bayern war mit zwei von sieben Workshops am Kongress zu den Themen „Energiewende dezentral oder großräumig vernetzt?“ und „Klimaanpassung für Gebäude und Quartiere“ beteiligt.


von links nach rechts: Barbara Becker, MdL, Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz Thorsten Glauber, MdL, Prof. Dr. Vladimir Dyakonov, ZAE Vorstand, Dr. Hans-Peter Ebert Bereichsleiter ZAE Bayern Würzburg

„Energieforschung ist aktiver Klimaschutz“
Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung verstärkt die Bayerische Klima-Allianz

Würzburg, 12. Juli 2019

Das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V. (ZAE Bayern) ist jüngstes Mitglied in der Bayerischen Klima-Allianz. Die Bayerische Klima-Allianz bildet eine wichtige Plattform, um für den Klimaschutz bedeutsame Kooperationen und Aktivitäten der Bayerischen Staatsregierung, der bayerischen Wirtschaft und Wissenschaft sowie von Kommunen, Verbänden und Interessensvertretungen zu ermöglichen.

Der bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz Thorsten Glauber begrüßte bei seinem Institutsbesuch in Würzburg das ZAE Bayern als jüngstes Mitglied in der Bayerischen Klima-Allianz. Der Staatsminister hob in seiner Ansprache hervor: „Alle Partner der Klima-Allianz können aus dem ZAE Bayern Ideen und Kraft gewinnen.“ Im Anschluss unterzeichneten der Staatsminister Thorsten Glauber und der Vorstand des ZAE Bayern Prof. Dr. Vladimir Dyakonov die Gemeinsame Erklärung der Bayerischen Staatsregierung und des ZAE Bayern für eine Zusammenarbeit zum Schutz des Klimas. „Die im Pariser Klimaabkommen vereinbarten Ziele können allein durch erneuerbaren Strom nicht erreicht werden. Wir müssen die Energie nicht nur nachhaltig erzeugen, sondern sie auch effizient nutzen. Mit Sonne und Verstand sozusagen. Wir tun also gut daran, die Energiewende zurück ins Zentrum unserer Wahrnehmung zu bringen – nur so könnten wir die gesetzten Klimaziele erreichen – und damit ist auch klar, dass angewandte Energieforschung, d.h. Forschung, die auch umgesetzt wird, aktiver Klimaschutz ist“ so Prof. Dr. Vladimir Dyakonov.

Bereits heute sind die Folgen des Klimawandels bemerkbar. Dabei tragen Kohlendioxid-Emissionen aus der Bereitstellung und Verwendung von fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Erdgas maßgeblich zur Klimaerwärmung bei. Die Vision des ZAE Bayern eines nachhaltigen Energiesystems der Zukunft basiert auf dezentralen Strukturen mit hohem Anteil lokal erzeugter erneuerbarer Energie, die gleichzeitig die hoch energieeffizienten zentralen Strukturen des Gesamtsystems unterstützen können. Derzeit arbeiten ca. 180 Forscherinnen und Forscher am Institut an mehreren Standorten in Bayern gemeinschaftlich mit der Industrie und anderen Forschungspartnern an der Umsetzung dieser Vision.


Energy Storage Logo, IEA

Das ZAE Bayern übernimmt das Office-Management des IEA ES TCP

Nachdem es sich gegen vier Mitbewerber durchsetzen konnte, stellt das ZAE Bayern seit dem 1. Juli 2019 das Sekretariat des IEA ES TCP. Es überzeugte durch sein starkes Team, das dieses Amt nun wahrnimmt.

Das Technical Collaboration Programme der International Energy Agency unterstützt 38 unabhängige, internationale Expertengruppen in ihrer Arbeit. Diese ermöglichen Regierungen und Industrien weltweit, ein breites Spektrum an Programmen und Projekten zu Energietechnologien und verwandten Themen zu verfolgen.

Das TCP zum Thema Energiespeicher (ES TCP) verfolgt das Ziel, die Erforschung, Entwicklung, Umsetzung und Integration von Energiespeichertechnologien zu erleichtern. Speichertechnologien sind ein zentraler Bestandteil energieeffizienter und nachhaltiger Energiesysteme. Mit ihrer Hilfe kann eine Effizienzoptimierung erreicht und so eine zunehmende Nutzung erneuerbarer Energien ermöglicht werden.

Da Energiespeicherung ein Querschnittsthema ist, das Expertenwissen aus vielen Fachbereichen heranzieht, fördert das ES TCP den Gewinn übergreifender Erkenntnisse, die Ausnutzung von Synergien und die interdisziplinäre Koordination von Arbeitsplänen und Forschungszielen. So kann mit gemeinsamer Anstrengung das Ziel einer erneuerten Energieversorgung verfolgt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.iea-eces.org


Vom Smart Home zum klugen Quartier

Berlin, 09. Juli 2019

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Wetterprognosen fließen in Betrieb des Kältespeichers ein
Entscheidend für Energieeffizienz am Haus ist die Gebäudehülle. Wie sich Einsparungen mit hohem Komfort und ästhetischem Anspruch kombinieren lassen, zeigt das Bayerische Zentrum für angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) an seinem Standort Würzburg. Ein Element: Die Kühlung des Gebäudes durch regeneratives Rückkühlen von Wasser auf dem Dach, das aus einem Kältespeicher mit 100 Kubikmeter Fassungsvermögen stammt, aufs Dach gepumpt und dort versprüht oder verrieselt wird, bevor es wieder in den Speicher abfließt. In einem zweiten Kreislauf bedient es dann den Kühlkreis des Gebäudes. „Mit Hilfe des großen Speichers können wir die Anlage an der 3-Tage-Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ausrichten und optimal auf das Wetter reagieren“, erläutert Dr. Hans-Peter Ebert, Bereichsleiter Energieeffizienz am ZAE. Denn die DWD-Daten werden zusammen mit weiteren Gebäudedaten in eine digitale Plattform des ZAE eingespeist und ausgewertet. „Die Energieeffizienz für die Gebäudekühlung ließ sich mit der Technik um bis zu 30 Prozent steigern“, erläutert Ebert. Erfolgreich übernommen hat man solche Kältespeicher der Würzburger Forscher zwar schon beim Solar Decathlon, einem globalen Hochschulwettbewerb für solares Bauen, der aktuell wieder läuft. Die Umsetzung im kommerziellen Maßstab steht für die kosten¬günstige Technologie aus dem smarten Gebäude des ZAE aber bislang noch aus.

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Quelle & vollständige Pressemitteilung

Klimaforschungsstation, Projekt an dem das ZAE Bayern und die LWG bereiligt sind, im Rahmen der LGS-2018

Netzwerken für Hochschulen und Forschungseinrichtungen
BuGG-Tag der Forschung und Lehre
Gebäudegrün am ZAE Bayern am 18.09.2019 in Würzburg

Der Bundesverband GebäudeGrün e. V. (BuGG) führt in diesem Jahr erstmals den „BuGG-Tag der Forschung und Lehre Gebäudegrün“ am ZAE Bayern in Würzburg durch. Zielgruppen sind alle Interessierten und vor allem in den Bereichen Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung aktiven Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland. Vor Ort und praxisnah können Sie sich das Gemeinschaftsprojekt, die Klima-Forschungs-Station der LWG und des ZAE Bayerns, besichtigen.

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie unter: https://www.gebaeudegruen.info/aktuelles/seminare-veranstaltungen-messen/bugg-veranstaltungen/bugg-tag-forschung-und-lehre-gebaeudegruen-2019/


Umweltsstation, Würzburg, Neubau

ZAE Bayern auf der Intersolar in München: Demonstration von PV mit integriertem Stromspeicher

München, 15. Mai 2019

Vom 15.-17. Mai 2019 ist das ZAE Bayern auf der Intersolar Europe vertreten, der weltweit führenden Fachmesse für die Solarwirtschaft und ihre Partner in der Münchner Messe.

An Stand A3.360 informieren wir über unsere aktuellen Forschungstätigkeiten in den Bereichen PV, PV-T, Building Integrated Photovoltaics (BIPV), OPV, Wärme- und Energiespeicherung, Energieoptimierte Gebäude und Quartiere.

Am Stand wird eine Solarzelle mit einem neuartigen integrierten Kurzzeitspeicher als Demonstrator gezeigt. Die bei Photovoltaik natürlicherweise auftretenden und unvermeidbaren schnellen Leistungsfluktuationen – beispielsweise durch Wolken verursacht – stellen für viele Anwendungen ein großes Problem dar. Der neuartige, in die Solarzelle integrierter Speicher dient dazu, solche Leistungsfluktuationen zu glätten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Umweltsstation, Würzburg, Neubau

Ökologisch vorbildlich: Neubau der Umweltstation
der Stadt Würzburg mit Recycling-Beton und Eisspeicherheizung

Würzburg, 07. Mai 2019

Der Neubau der Umweltstation der Stadt Würzburg wurde durch das ZAE Bayern begleitet. Die dabei durchgeführten Lebenszyklusanalysen bescheinigen dem Gebäude höchste ökologische Qualität (Platin im Teilbereich Ökobilanz nach DGNB-Richtlinien). Beheizung und Kühlung des Gebäudes erfolgen über eine innovative Eisspeicherheizung. Das begleitende Monitoring zur Sicherstellung eines energieeffizienten Betriebs läuft derzeit an.

Der Neubau der Umweltstation der Stadt Würzburg geht in Betrieb: ein ökologisch vorbildliches, hochmodernes Gebäude mit Vorbildcharakter.

Das ZAE Bayern führte daran, im Rahmen eines durch die Deutsche Bundestiftung Umwelt geförderten Projekts, umfangreiche Lebenszyklusanalysen (Life Cycle Assessment) durch. Dabei wurden die emissionsbedingten Umwelteinwirkungen (z. B. Treibhauspotenzial, Versauerungspotenzial) und der Ressourcenverbrauch (Primärenergie) für die Konstruktion sowie der Energieverbrauch über eine Lebensdauer von 50 Jahren betrachtet. Das umfasst auch eine energetische Bewertung der Baumaterialien von ihrer Herstellung bis zum Recycling. Für die Umweltstation ergab sich gemäß der DGNB-Bewertung die Höchstpunktzahl, womit eine Platin-Auszeichnung im Teilbereich Ökobilanz möglich wäre.

Ergänzend zu einer hervorragenden Dämmung der Gebäudehülle wurden Teile der Rohbaukonstruktion in Recyclingbeton ausgeführt. Das recycelte Material wurde aus dem Rückbau von Betongebäuden gewonnen, aufbereitet und den neuen Betonmischungen hinzugefügt. So wurde die Menge an zu deponierendem Bauschutt verringert und ein weiterer Abbau von natürlichem Kies unnötig.

Zur Gebäudebeheizung und -kühlung kommt als innovative Technik eine Eisspeicheranlage zum Einsatz. Dieser sorgt im Sommer für nahezu kostenlose, umweltfreundliche Gebäudekühlung und erhöht im Winter, im Zusammenspiel mit Solarabsorbern auf dem Gebäudedach, die Effizienz der Wärmepumpe, die das Gebäude umweltschonend beheizt. Der Strom für die Wärmepumpe wird dabei größtenteils mittels einer Photovoltaikanlage auf dem Dach regenerativ erzeugt.

Derzeit beginnt ein, ebenfalls durch das ZAE Bayern ausgeführtes, umfangreiches Monitoringprogramm, das einen energieeffizienten Betrieb der Umweltstation sicherstellt. Ein Teil der gewonnenen Daten wird in der Umweltstation online visualisiert.


Elektromobilität, WVV-E-Mobilitaetstag

WVV E-Mobilitätstag

Würzburg, 04. April 2019

Zahlreiche Besucher haben am 04. April 2019 am E-Mobilitätstag der Würzburger Versorungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) am ZAE Bayern im Energy Efficiency Center (EEC) in Würzburg teilgenommen. Nach einem Vortrag der WVV zu Elektromobilität konnten im Anschluss eine Reihe Elektro- und Hybridfahrzeugen Probe gefahren werden.


Foto-City, Stadtsanierung

Energetische Stadtsanierung

Würzburg, 03. April 2019

"Energetische Stadtsanierung" zu diesem Thema trafen sich am 03. April 2019 am ZAE Bayern Akteure und diskutieren über Quartierskonzepte und Sanierungsmanagement. Veranstaltet wurde die Fachwerkstatt von Urbanizers – Büro für städtische Konzepte im Auftrag des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt-, und Raumforschung.


Workshop zu Phase-Change-Materials in Garching

Garching, 20. März 2019

40 Teilnehmer erschienen am 20.03.2019 im Garchinger ZAE, um über Phasenwechselmaterialien zu lernen, berichten und diskutieren.

Die Gäste, allesamt vom Fach und in der Entwicklung oder Herstellung von PCM oder ihrer Anwendung in Wärmespeichern tätig, bekamen einen Einblick in die Ausführung und Ergebnisse des Projektes „properPCM“ präsentiert.

In Vorträgen und einer Ausstellung von Laborexponaten wurde gezeigt, wie am ZAE neue Phasenwechselmaterialien entwickelt und evaluiert wurden. Von der grundlegenden Motivation über die theoretische Suche nach nutzbaren Salzhydraten bis zur experimentellen Verifikation und Langzeitprüfung wurde auf alle Details eingegangen.

Außerdem hatten die Gastvortragenden, Sebastian Pinnau von der TU Dresden und Rebecca Ravotti von der Hochschule Luzern, Interessantes über das Screening eutektischer Gemische und Ester als PCM zu berichten.

Nach einer angeregten Diskussion folgte schlussendlich noch ein Impulsvortrag zur ökologischen Bewertung von PCM von Rafael Horn, Universität Stuttgart. Nach diesem beschränkte sich die verbliebene Aufnahmefähigkeit der Teilnehmer auf Kuchen, einen der schmackhaftesten Energiespeicher, die der menschliche Erfindergeist bisher zu schaffen vermochte.

ZAE Bayern, PCMWorkshop Gruppenfoto

Young researcher des ZAE Bayern bei den World Sustainable Energy Days 2019

28. Februar 2019

Drei Nachwuchswissenschaftler des ZAE Bayern wurden aufgrund ihrer sehr guten Arbeiten zu den World Sustainable Energy Days 2019 eingeladen und konnten ihre Ergebnisse einem internationalen Fachpublikum präsentieren.

Die World Sustainable Energy Days in Wels (Österreich) ist eine der führenden Tagungen im Bereich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit mit über 600 Teilnehmern aus 50 Ländern. Im Rahmen dieser Tagung werden jedes Jahr junge Wissenschaftler für ihre hervorragenden Leistungen auf die Young Researchers Conference eingeladen.

Gleich zwei Jungforscher-Teams des ZAE Bayern konnten mit ihren Arbeiten die Fachjury überzeugen und die begehrten Einladungen erhalten:

Bharat Chhugani und Nils Hupp wurden für ihre Arbeit "Experimental investigation of two hybrid Photovoltaic Thermal Collectors (PVT) for electricity and thermal energy generation" ausgezeichnet. In ihren Forschungen untersuchten sie am Außenmessstand des ZAE Bayerns in Würzburg das Verhalten von PV-T Kollektoren. Dabei handelt es sich um Photovoltaikmodule, auf deren Rückseite noch eine Verrohrung zur Erzeugung von Warmwasser angebracht ist. Zusätzlicher Nutzen dabei ist, neben der Bereitstellung vom Warmwasser, dass dadurch die Photovoltaikmodule sich nicht so stark aufheizen und damit der Stromertrag gesteigert werden kann.

Der zweite ausgezeichnete Beitrag trägt den Titel “Stabilized regenerative power supply via coupling of solar cells with electrical double layer capacitors”. Darin zeigten Katrin Anneser und die Co-Autoren Stephan Braxmeier, Andreas Baumann und Gudrun Reichenauer, wie man durch den Einsatz von sogenannten Superkondensatoren die mit Solarzellen erzeugte elektrische Energie von Schwankungen befreien kann. Die bei Photovoltaik natürlicherweise auftretenden und unvermeidbaren schnellen Leistungsfluktuation - beispielsweise durch Wolken verursacht – stellen für viele Anwendungen ein großes Problem dar. Die Leistungsfähigkeit der Kombination von Superkondensator und Solarzellen wurde mittels Simulationen und Messungen untersucht.


Kühlschränke im Netz unter den Energy-Storage-Highlights des PV-Magazine

22. Februar 2019

Zur Energy Storage Europe 2019 hat das PV-Magazine eine Jury aus Branchenexperten darum gebeten, neue Energiespeichertechnologien zu bewerten. Das ZAE Bayern erreichte mit seinen netzdienlichen Kühlschränken den sechsten Platz.

Durch Ausstattung der Hälfte aller Kühlgeräte in Deutschland mit thermischen Speichern entstünde eine verschiebbare Last von 1–2 GW. Mit Hilfe dieser könnten das Stromnetz entlastet und Verbrauchsspitzen im Tagesverlauf gemindert werden.

Daher wurde im Bereich Energiespeicherung, auf Basis einer Kühl-/Gefrierkombination des Projektpartners BSH Hausgeräte GmbH, ein Demonstrator entwickelt, der Kälte für bis zu sieben Stunden Betrieb speichern kann. So ließen sich über 95 % seines Energieverbrauchs in Zeiten niedriger Netzbelastung verschieben.

Als Speichermedium kam eine Salz-Wasser-Lösung zum Einsatz, wie man sie auch aus Kühlakkus kennt. Entsprechend lagen die Produktionskosten unter denen eines vergleichbaren Batteriespeichers. Der Energieverbrauch des Demonstrators war, im Vergleich zum Seriengerät, noch erhöht. Dieses Problem soll aber künftig durch bessere Integration des Speichers behoben werden.

Trotz Kinderkrankheiten hat sich das System also als funktional und zielführend erwiesen. In ein Smart Grid eingebunden, bieten die Kühlschränke eine hervorragende Möglichkeit der Lastverschiebung ohne Nachteile für den Nutzer. Davon war auch die Jury des PV-Magazine überzeugt.

Wir freuen uns über die Wahl zum Speicherhighlight und arbeiten daran, diese Technologie auch außerhalb unserer Labore verfügbar zu machen.


ZAE Bayern, PCM-Metro, PCM Kristallisation

Power-Engineering-Studenten zu Besuch in Garching

Garching, 18. Januar 2019

Am 18.01.2019 ließ sich eine Gruppe von Studenten des Studiengangs Power Engineering der TU München im Bereich Energiespeicherung über die dortige Arbeit und mögliche künftige Betätigungsfelder informieren.

Der englischsprachige Masterstudiengang richtet sich an Studenten, die die Energiewende nicht nur abwarten, sondern aktiv mitgestalten wollen. In seinem Rahmen werden Fähigkeiten und Wissen zu allen Aspekten der künftigen Energieversorgung, von Energieeffizienz über erneuerbare Gewinnung bis hin zur Distribution über dezentrale Netze, vermittelt. Unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner ließ sich die Gruppe theoretisch erklären und praktisch demonstrieren, wie sich die spätere Anwendung einer solchen Ausbildung gestaltet.

ZAE Bayern

Wir arbeiten an der Schnittstelle zwischen erkenntnisbasierter Grundlagenforschung und angewandter Industrieforschung. Unter dem Leitbild „Exzellente Energieforschung – Exzellente Umsetzung“ realisieren wir komplette Innovationspakete, die auf Synergien zwischen Erzeugung, Speicherung und Effizienzmaßnahmen bauen.

Tätigkeitsbericht 2018


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