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EnCN Energiepreis 2018

Wir gratulieren!

Dienstag, 13. Dezember 2017

Während seiner Jahreskonferenz verlieh der Energie Campus Nürnberg (EnCN) am 13.12.2017 seinen Energiepreis und prämierte damit herausragende Abschlussarbeiten zu Themen der nachhaltigen Energieversorgung, die am Energie Campus Nürnberg in den vergangenen zwei Jahren entstanden sind. Der mit 3000€ dotierte Preis wurde an fünf Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler verliehen, denen wir recht herzlich gratulieren.

Der EnCN ist ein interdisziplinäres Energieforschungszentrum in Bayern. Hier werden in der Metropolregion Nürnberg existierende Kompetenzen aus Universität, Hochschule und angewandter Forschung auf dem Gebiet der Energieforschung zusammengeführt. Sieben Forschungsinstitute, 31 Professoren und rund 160 Wissenschaftler aus 13 Fachrichtungen arbeiten auf 5800qm in einem Campus zusammen.

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Bayerischer_Energiepreis2018

Startschuss für den Bayerischen Energiepreis 2018

2018 findet zum elften Mal die Vergabe des Bayerischen Energiepreises statt, der erfolgreiche Umsetzung neuer kreativer Ideen und den verantwortungsvollen Umgang mit Energie auszeichnet. Er wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie in Zusammenarbeit mit der Bayern Innovativ GmbH ausgeschrieben.

Bewerben könne sich alle, die ein innovatives Energieprojekt erfolgreich umgesetzt haben, eine zukunftsweisende Technologie anwenden oder ein Spitzenprodukt vorzuweisen haben. Das Engagement von Unternehmen, Kommunen, Hochschulen, Vereinen, Teams und Privatpersonen rund um das Thema Energie soll mit diesem Preis gewürdigt werden. Es können sich insbesondere Hochschulen oder andere Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Städte, Landkreise, Gemeinden sowie Einzelpersonen bzw. Teams bewerben.

Der Bayerische Energiepreis wird seit 1999 alle zwei Jahre vergeben. Er besteht aus einem Hauptpreis (kategorieübergreifend) und jeweils einem Preis in acht Kategorien:

  • Gebäude als Energiesystem / Gebäudekonzept
  • Energieerzeugung - Strom, Wärme
  • Energieverteilung und Speicherung - Strom, Wärme
  • Energieeffizienz in industriellen Prozessen und Produktion sowie Energieeffizienznetzwerke
  • Produkte und Anwendungen
  • Kommunale Energiekonzepte
  • Initiativen / Bildungsprojekte
  • Energieforschung - Nachwuchsförderpreis

Insgesamt wird ein Preisgeld in Höhe von 31.000 Euro vergeben, davon erhält der Hauptpreisträger 15.000 Euro.

Die Auszeichnung mit dem Bayerischen Energiepreis erfolgt auf Vorschlag. Vorschlagsberechtigt sind die im Internet aufgeführten Stellen. Bewerber müssen ihre Projektbeschreibung bis spätestens 09. März 2018, 24:00 Uhr einreichen.

Mehr Informationen finden Sie auf der offiziellen website. Beachten Sie dabei besonders die Bekanntmachung.

Viel Erfolg!


zae-tag Podiumsdiskussion

170 Teilnehmer diskutieren die Sektorenkopplung beim ZAE-Tag!

Dienstag, 21. November 2017

Am 21.11.2017 begaben sich 170 Teilnehmer in die alte Kongresshalle im Münchener Westend, um sich über das Thema Sektorenkopplung und Wärmewende zu informieren und ausgiebig darüber zu diskutieren. Unter Ihnen befanden sich Unternehmer, lokale und regionale Akteure der Energieversorgung, Energieberater, Wissenschaftler und Forscher, sowie Mitarbeiter des ZAE Bayern.

Die Einführung wühlte einige Fragen auf, die dann während des Tages betrachtet und debattiert wurden. Des Weiteren wurden Einblicke in die Projektwelt des ZAE Bayern eröffnet: Seine Bereichsleiter und Kooperationspartner stellten dar, wie - aufbauend auf industrielle Bedarfe und unternehmerische Ideen - dank der Kooperation mit angewandten Forschern vom ZAE Bayern konkrete Lösungen entstehen, um beispielsweise industrielle Prozesse energieeffizienter zu gestalten, um innovative Dämmmaterialien oder Produkte für die Energiegewinnung herzustellen.

In der Mittags- und Netzwerkpause wurden rege Gespräche in der Kontaktschmiede geführt. Die ZAE Mitarbeiter aller Standorte stellten Ihre Arbeit und Expertise anhand diverser Exponate und Vorführungen dar. Themen waren energieeffiziente Gebäude und Industrieprozesse, Speichertechnologien, Wärmebereitstellung, Photovoltaiksysteme und Smart Grid Technologien, Nanomaterialien und viele andere.

Zurück im Festsaal der alten Kongresshalle wurden politische Rahmenbedingungen und Trends aus der Sicht des Bayerischen Wirtschaftsministeriums dargestellt, die schließlich auch in der finalen Podiumsdiskussion aufgenommen wurden. Hier ging es um die nächsten Schritte auf dem Weg zur flexiblen Sektorenkopplung: Vertreter aus Politik und der kommunalen/regionalen Energieversorgung, sowie aus Wirtschaft und Forschung debattierten konstruktiv miteinander. Auch das Publikum brachte sich aktiv ein, durchaus auch kritische Fragen wurden auf das Parkett gebracht.

In den nächsten Tagen werden wir ausführlicher berichten sowie Präsentationen und Fotos auf der website hochladen. Wir danken allen Beteiligten und Teilnehmern für einen interessanten und dynamischen Tag!


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AeroFurnace - Wärmedämmung am Temperaturlimit

Montag, 23. Oktober 2017

Durch Nutzung von Nanomaterialien wird Luft zur Basis immenser Energieeinsparungen bei Hochtemperaturprozessen!

Rund 15 % des Energiebedarfs in Deutschland wird für die Erzeugung von Prozesswärme in industriellen Anwendungen benötigt. Vor allem Hochtemperaturprozesse sind besonders energieintensiv.

Das ZAE Bayern entwickelt in einem kürzlich gestarteten Projekt einen Hochleistungswärmedämmstoff, der auch bei Temperaturen von über 2000°C einsetzbar ist und deutlich besser wärmedämmt als alle bisher für diesen Anwendungsbereich verfügbare Materialien. Zentrale Innovation dabei ist der Einsatz von nanoporösen Kohlenstoffkompositen, sogenannten Kohlenstoff-Aerogelen, als Wärmedämmmaterial. Dieser Werkstoff besteht aufgrund seiner hohen Porosität zu über 80% aus Luft.

Die Poren sind kleiner als 1 Mikrometer, in ihren Strukturen kann sich Wärme selbst bei sehr hohen Temperaturen nur sehr schlecht ausbreiten. Dieses Prinzip wird zur Basis für das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Forschungsprojekt, das vom ZAE Bayern koordiniert wird.


Eine erfolgreiche Woche auf der EU-PVSEC

Freitag, 29. September 2017

Das ZAE Bayern blickt auf eine höchst erfolgreiche Teilnahme an der weltgrößten Fachkonferenz für Photovoltaik - der EUPVSEC in Amsterdam - zurück.

In der vergangenen Woche präsentierte die Gruppe PV-Systeme insgesamt 4 Vorträge und 2 Poster auf der Konferenz. Die Beiträge aus den Bereichen Dünnschichtphotovoltaik, Zuverlässigkeit und System-PErformacne trafen auf reges Interesse des internationalen Publikums. Einer der Vorträge (Quantitative Study of Potential Induced Degradation of a Roof-Top PV-Installation with IR-Imaging; C. Buerhop-Lutz et al.) wurde durch Dr. Nigel Taylor (Program Chair EUPVSEC) als eines der Highlights der Konferenz im Abschlussvortrag gewürdigt. Ein weiterer Beitrag (Verifying Defective PV-Module Recognition by IR-Imaging and Module Optimizers, C. Buerhop-Lutz et al.) wurde als einer von 16 Beiträgen zur Veröffentlichung in der renommierten Fachzeitschrift Progress in Photovoltaics vorgeschlagen. Dieses positive Feedback unterstreicht die Bedeutung der am ZAE Bayern durchgeführten PV-Forschung. Bereits heute arbeitet die Gruppe PV-Systeme an weiteren Beiträgen aus den Bereichen PV-Zuverlässigkeit, Messtechnikentwicklung und Systemintegration, die in den kommenden Jahren auf der EUPVSEC und anderen Veranstaltungen der Fachwelt vorgestellt werden sollen, um dazu beizutragen, die Photovoltaik zu einer tragenden Säule der Energieversorgung in Bayern, Deutschland und weltweit zu machen - oder, um es mit den Worten des Conference Chairs der EUPVSEC, Prof. Dr. Arno Smets zu sagen: "The PV revolution is only getting started".


ZAE veröffentlicht detaillierte Ergebnisse über die Performance der PV-Module in Arzberg

Donnerstag, 10. August 2017

Photovoltaikanlagen können weltweit unter verschiedensten Wetter- und Klimabedingungen mit einer nahezu beliebigen Leistung installiert und betrieben werden. Darüber hinaus sind unterschiedliche Modultechnologien mit spezifischen Eigenschaften auf dem Markt verfügbar.

Die Angaben auf den Datenblättern der Module geben jedoch nur eine unzureichende Auskunft über die Performance von Photovoltaikmodulen unter veränderten Wetterbedingungen. Aus diesem Grund wurden die Wettergegebenheiten auf dem ZAE Testzentrum in Arzberg in 7 unterschiedliche Kategorien unterteilt, um die Leistungsfähigkeit der 8 installierten Modultechnologien (3 x mono, 2x poly, HIT, 2 x Dünnschicht) zu bewerten. Die Untersuchungen zeigen, dass signifikante Ertragsunterschiede zu erkennen sind, die sich auf die jeweiligen Moduleigenschaften zurückführen lassen. Generell bleibt festzuhalten, dass Dünnschichtmodule gegenüber kristallinen Technologien einen Ertragsnachteil aufweisen. Die genaue Kategorisierung sowie detaillierte Ergebnisse können dem Artikel „Technology-specific yield analysis of various photovoltaic module technologies under specific real weather conditions“, der am 10. August 2017 im Journal Progress in Photovoltaics veröffentlicht wurde, entnommen werden.

Abstract

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Pionierarbeit in der Energieforschung

Donnerstag, 25. Mai 2017

Ob ein sparsamer Umgang mit Energie, die Fortentwicklung von Photovoltaikanlagen oder der Energiespeicherung – das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) ist ganz vorne dabei, wenn es darum geht, tatsächlich umsetzbare Lösungen für die Energiewende zu entwickeln. Die Forschungseinrichtung feierte nun ihr 25-jähriges Bestehen mit einem Staatsempfang im Kaisersaal der Residenz Würzburg. Prominenter Festredner war Ernst Ulrich von Weizsäcker, der als Ko-Präsident des Club of Rome seit vielen Jahren vor dem Klimawandel warnt.

Jochen Fricke
gehört zu Gründern Gegründet wurde das ZAE Bayern 1991 in einer Zeit, in der Energieforschung noch wenig gefragt war. Seither hat sich der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung im Freistaat verdreifacht. „Die exzellente anwendungsbezogene Forschung am ZAE Bayern hat entscheidend hierzu beigetragen“, stellte Wirtschaftsministerin Ilse Aigner fest und bezeichnete es als „Wegbereiter und Beschleuniger technologischer und wirtschaftlicher Veränderungen im Energiebereich“.

Erstmals vorgestellt wurde die Idee, eine eigene bayerische Einrichtung zur Energieforschung zu schaffen, 1986 von dem Münchner Experimentalphysiker Rudolf Sizmann. Schon fünf Jahre später war es so weit: Zu den Gründern gehörte auch der Würzburger Physiker Jochen Fricke, der den gleichnamigen Trägerverein mit Sitz in Würzburg bis 2005 als Vorsitzender führte. Der Etat für die ersten fünf Jahre betrug zunächst 20 Millionen Mark, nach erfolgreicher Evaluierung wurde die Förderung verstetigt. Heute unterstützt das Wirtschaftsministerium die Arbeit mit vier Millionen Euro im Jahr.

An den Standorten Würzburg, Erlangen und Garching und zwei Außenstellen in Nürnberg und Arzberg bei Hof forschen heute 230 Mitarbeiter an „einer nachhaltigen und bezahlbaren Zukunft der Energieversorgung“.

Energiesparendes Bauen

Das Energy Efficiency Center (EEC), das 2013 auf dem Würzburger Hubland eröffnet wurde, ist jedoch mehr als nur eine Forschungseinrichtung. Das Gebäude wurde mit einer neu entwickelten Wärmedämmung und einer textilen Hülle umgeben und erprobt so erfolgversprechende Ansätze für eine energiesparende Bauweise.

Die Forscher arbeiten eng zusammen mit den Universitäten Erlangen, Würzburg und der TU München sowie Unternehmen. „Wir probieren neue Ideen zügig aus, entwickeln neue Verfahren und verwerten die erzielten Erkenntnisse in konkreten Projekten“, beschrieb Vereinsvorsitzender Hartmut Spliethoff vom Lehrstuhl für Energiesysteme an der TU München die erfolgreiche Arbeitsweise als Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und praktischer Umsetzung.

Erst im vergangenen Herbst erhielt das ZAW Bayern den Bayerischen Energiepreis für ein Messgerät, das leicht anwendbar den Wärmedämmwert von Verglasungen innerhalb weniger Minuten ermittelt. Auch haben die Forscher Solarzellen entwickelt, die hauchdünn wie Papier flexibel einsetzbar sind. Damit lassen sich etwa Mobiltelefone bekleben, die sich am Tageslicht selber aufladen. Ständig entladene Akkus könnten damit schon bald der Vergangenheit angehören. Erst im April hat das ZAE Salzhydrate vorgestellt, die große Wärmemengen aufnehmen und speichern. So lassen sich Gebäude umweltschonend kühlen.

Mainpost -www.mainpost.de-


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Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) feiert 25-jähriges Bestehen mit Staatsempfang

Mittwoch, 24. Mai 2017

Aigner: "ZAE als herausragender Wegbereiter und Beschleuniger der Energieforschung und des technologischen Fortschritts"

MÜNCHEN Das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) feiert heute sein 25-jähriges Bestehen mit einem Staatsempfang im Kaisersaal der Residenz Würzburg. Bayerns Wirtschafts- und Energieministerin Ilse Aigner: „Das ZAE wurde 1991 von Visionären gegründet, als Energieforschung noch nicht en vogue war. Heute blicken wir auf ein Vierteljahrhundert gemeinsame bayerische Erfolgsgeschichte zurück: Der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung im Freistaat hat sich seitdem verdreifacht. Die exzellente anwendungsbezogene Forschung am ZAE Bayern hat entscheidend hierzu beigetragen. Das ZAE als Wegbereiter und Beschleuniger technologischer und wirtschaftlicher Veränderungen im Energiebereich wollen wir künftig weiter ausbauen. Daher fördern wir das Zentrum jährlich mit vier Millionen Euro. Bestens investiertes Geld in die Erforschung der Energie von morgen.“

Das ZAE beschäftigt rund 230 Mitarbeiter an den drei Standorten Würzburg, Erlangen und Garching. Forschungsthemen sind ‚Energieeffizienz‘, ‚erneuerbare Energien‘ und ‚Energiespeicherung‘, wobei insbesondere auf deren Vernetzung Wert gelegt wird. Das ZAE arbeitet an der Schnittstelle zwischen Grundlagen- und angewandter Forschung und kooperiert dabei mit zahlreichen Industriepartnern, vom bayerischen KMU bis hin zum europäischen Großkonzern. Die letzten 25 Jahre waren von zahllosen Highlights geprägt, etwa der ‚Solarfabrik der Zukunft‘ in Nürnberg, wo neuartige, umweltschonende Verfahren zur Herstellung von Solarzellen entwickelt werden, hauchdünn wie Papier und dadurch flexibel einsetzbar oder dem hochinnovativen ‚Energy Efficiency Center‘ in Würzburg, das als bundesweit einzigartiges Forschungs- und Demonstrationsgebäude Maßstäbe für zukunftsorientiertes Bauen setzt.

Das ZAE ist ein entscheidender Pfeiler in der für Bayern so wichtigen Energieforschung. Allein ein Drittel der Ausgaben der Länder in diesem Bereich kommt aus Bayern. Über alle Ressorts hinweg investiert die Bayerische Staatsregierung rund 80 - 100 Millionen Euro pro Jahr in die Energie der Zukunft. Auch das Thema Digitalisierung spielt dabei eine wesentliche Rolle. Digitale Technologien können helfen, Erzeugung, Verteilung und Verbrauch von Energie so zu vernetzen, dass die Energieversorgung nicht nur weiterhin sicher und umweltfreundlich, sondern auch besonders wirtschaftlich ist und sich neue Geschäftsmodelle bieten. „Wir entwickeln die Energieformen der Zukunft, damit die Energiewende eine bayerischen Erfolgsgeschichte bleibt“, so Aigner weiter.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Thechnilogie


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Tätigkeitsbericht 2016 erschienen!

Dienstag, 16. Mai 2017

ZAE weiterhin wichtiger Impulsgeber für die Energieforschung in Bayern

Forschung, Vermittlung, Vernetzung – mit diesen Schlagworten lassen sich die vielfältigen Aktivitäten des ZAE 2016 zusammenfassen. In unserem Tätigkeitsbericht erhalten Sie einen Überblick über Struktur, Organe und Veranstaltungen des ZAE. Darüber hinaus kommen unsere Wissenschaftler zu Wort und präsentieren neuste Forschungsergebnisse auf den Gebieten Energiespeicherung, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien.

Sie können sich den Tätigkeitsbericht hier online als PDF-Datei herunterladen


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Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner besucht den Stand des ZAE Bayern auf der Hannover Messe 2017

Donnerstag, 27. April 2017

Am Mittwoch, den 26.04.2017, besuchte Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner im Rahmen des Bayerntages von Bayern Innovativ auf der Hannover Messe 2017 den Stand des Zentrums für Angewandte Energieforschung (ZAE) Bayern. Begleitet wurde die Ministerin von der Ministerin für Wirtschaftsentwicklung und Infrastruktur des Baskenlandes, Dr. Arantxa Tapia. Den beiden Ministerinnen wurde ein Exponat zum Thema Smart-Grid (intelligentes Stromnetz) präsentiert.

Der Bayerntag spielte sich rund um den Gemeinschaftsstand Bayern Innovativ ab, der - vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie gefördert - etablierten Firmen, Existenzgründern sowie wissenschaftlichen Einrichtungen wie dem ZAE Bayern die Möglichkeit bietet, innovative Produkte und Verfahren sowie Entwicklungskompetenz zu präsentieren.

Im Laufe des Tages besuchten auch die Hinterberger Musikanten den Stand und spielten den Ausstellern des ZAE sowie den Messe Besuchern einen zünftigen Marsch.

An seinem Stand stellt das ZAE seine zentralen Tätigkeitsfelder u.a. mittels zweier Exponate vor:
Ein Smartgrid Modell veranschaulicht solare Energieerzeugung, Speicherung und Verbrauch von Strom. Die dargestellten Daten wurden in einem realen Netzgebiet erhoben.

Als zweites Exponat wird eine mit dem Nanomaterial Silica Aerogel gefüllte Lichtsäule vorgestellt. Dieses Material findet als transluzente, also partiell lichtdurchlässige, Wärmedämmung Anwendung, z.B. im Gebäudebereich. Am Stand erfährt der Besucher Einzelheiten zu den herausragenden optischen Eigenschaften des Materials und zu seinen möglichen Anwendungsfeldern.


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Nachwuchswissenschaftler des ZAE Bayern werden mit dem Best Young Researcher Award ausgezeichnet

Mittwoch, 1. März 2017

Die World Sustainable Energy Days (WSED) sind mit einer Teilnehmerzahl von über 700 Experten aus 57 Ländern eine der größten jährlichen Konferenzen in Europa zum Thema nachhaltige Energie. Ein Höhepunkt ist die Verleihung des Best Young Researcher Award, welcher in der Kategorie Energieeffizienz an die beiden ZAE-Forscher Modar Yasin und Felix Klinker ging.

Über 80 junge Forscher und Forscherinnen aus 35 Ländern wurden im Rahmen der „Young Researcher Conference“ der World Sustainable Energy Days nach Wels eingeladen, um ihre wissenschaftlichen Arbeiten vorzustellen. Jeweils die beste Arbeit in den beiden Themenbereichen Energieeffizienz und Biomasse wurde mit dem „Best Young Researcher Award“ ausgezeichnet und mit einem Preisgeld von 1000,- Euro belohnt.

Umso mehr freuten sich die Preisträger in der Kategorie Energieeffizienz Modar Yasin und Felix Klinker vom ZAE Bayern, dass sie mit Ihrer Arbeit zu innovativen Kühlsystemen in Gebäuden die Fachjury überzeugen konnten. Die beiden Jungforscher untersuchten 2 Jahre lang in Praxisversuchen die Leistungsfähigkeit von Kühldecken mit Phasenwechselmaterialien, die im Energy Efficiency Center des ZAE Bayern Würzburg verbaut sind. Die hier verwendeten Phasenwechselmaterialien schmelzen bei ca. 23 °C und speichern dabei überschüssige Wärme. Beim Erstarren wird diese Wärme wieder freigesetzt. Durch diesen Puffereffekt gelingt es, am Tage auftretende Kühllasten in die Nachtzeiten zu verschieben und diese dann energieeffizient in den Außenraum abzugeben. Mit einem Simulationsmodell wurden diese innovativen Systeme weiterentwickelt und der Kühlmechanismus optimiert.


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ZAE Bayern bereichert den 1. KlimaSchutzKongress in Würzburg mit wissenschaftlicher Kompetenz

Dienstag, 14. Februar 2017

Am 11.Februar 2017 fand im Energy Efficiency Center (EEC) am Würzburger ZAE Bayern der 1. Klima-Schutz-Kongress der Klima-Allianz-Würzburg statt. Vor vollem Haus referierten zur aktuellen Klimasituation Prof. Vladimir Dyakonov, Wissenschaftlicher Leiter am ZAE Bayern, Klimaforscher Prof. Heiko Paeth von der Universität Würzburg und Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group.

Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Christian Schuchardt sowie Stadtrat und Organisator der Veranstaltung Patrick Friedl standen den über 170 Akteuren sechs Workshops zur Auswahl, in denen u.a. Themen wie klimafreundliche Verkehrsentwicklung, Photovoltaik und Solarthermie, klimagerechtes Bauen und Sanieren aufgegriffen wurden. Das ZAE Bayern unterstützte dabei den Kongress durch seine wissenschaftliche Kompetenz. Passend zum Thema klimagerechtes Bauen gab es die Gelegenheit in der Mittagspause eine Führung durch das innovative EEC zu erleben. Das EEC vermittelt Einblicke in nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen. In einer Abschlussrunde wurden die Ergebnisse den Teilnehmern vorgestellt.


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ThEEN-Fachforum zeigt neue Speichertechnologien und Ansätze zur Kopplung der Energiesektoren Strom, Wärme und Verkehr

Montag, 13. Februar 2017

Über 100 Experten aus Industrie, Forschung, Energieversorgung, Wohnungswirtschaft sowie von Planern und Architekten diskutieren heute zum Thema „Energiespeicherung mit Sektorkopplung“ in der Thüringer Landeshauptstadt. Der ThEEN, unterstützt von der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Center for Energy and Environmental Chemistry Jena/CEEC Jena) als wissenschaftlichen Partner, veranstaltet zusammen mit dem Fraunhofer IOSB-AST, dem Fraunhofer IKTS und der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA GmbH) dieses Fachforum.

Ziel dieses Forums ist es, aktuelle Trends, Entwicklungen sowie deren Anwendung und Geschäftsmodelle zu diskutieren sowie Hemmnisse und Lösungsansätze aufzuzeigen. „Wir freuen uns, dass in Erfurt neue und weiterentwickelte Technologien mit neuen und bekannten Materialien vorgestellt werden“, so Fabian Hoppe, ThEEN-Vorstandsvorsitzender und Prokurist von H.M. Heizkörper GmbH & Co. KG. „Beispiele sind im elektrischen Bereich Natrium-Nickelchlorid-Batterien oder Polymer-Redox-Flow-Batterien, die in Thüringen entwickelt werden.“

Die FSU Jena bearbeitet bis zum Sommer federführend eine Studie zu den Forschungs- und Entwicklungspotentialen der Thüringer Branche der Energiespeicherung. „Die Impulse dieses Fachforums und die Ergebnisse der Studie werden neue Entwicklungen in Thüringen und aus Thüringen hinaus identifizieren, anstoßen und unsere hervorragenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen stärken“, betont Professor Dr. Ulrich S. Schubert, wissenschaftli- cher Partner des Fachforums.

Bei der eintägigen Veranstaltung, die vom Thüringer Staatssekretär für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitaler Gesellschaft Georg Maier eröffnet wird, werden im ersten Teil die Speichertechnologien aus Sicht eines Energieversorgers und der Wissenschaft beleuchtet. Dafür wurden als Keynote-Speaker Dr. Andreas Hauer vom Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung e. V. (ZAE Bayern) sowie Dr. Matthias Sturm von der Thüringer Energie AG gewonnen. Im zweiten Teil der Veranstaltung liegt der Fokus auf den verschiedenen Speichertechnologien, vom thermischen Speicher über stationäre Speicher bis hin zu Energie- speichern in der Elektromobilität.

Auf der begleitenden Fachausstellung präsentieren Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen. Aussteller sind u.a.: Enercon IPP Deutschland, H.M. Heizkörper GmbH & Co. KG, JenaBatteries GmbH, KomSolar Service GmbH, Siemens AG, Thüringer Clustermanagement/LEG Thüringen sowie die FSU Jena/CEEC Jena, Fraunhofer IKTS und Fraunhofer IOSB- AST.

Quelle: Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk (ThEEN) e.V., Mainzerhofstraße 10, D-99084 Erfurt


Solar-Studie: E.ON, Fraunhofer CSP und ZAE Bayern starten deutschlandweit umfangreichste Auswertung zur Qualität von Photovoltaik-Anlagen

Montag, 9. Januar 2017
  • Häufigste Fehlerursache: fehlerhaft verlegte oder falsche Kabel
  • Datensatz mit mehr als 600 Anlagenprüfungen der E.ON SolarProfis

In Deutschland sind bereits mehr als 1,5 Millionen Solaranlagen installiert. Tendenz steigend. Wie gut ist die Qualität der Anlagen auf deutschen Dächern? E.ON will dies erstmals in einer wissenschaftlichen Studie ermitteln – auf Basis des umfangreichsten, detailliertesten und methodisch einheitlichsten Datensatzes, der jemals zu Photovoltaikanlagen vorlag. Als Grundlage dienen insgesamt mehr als 600 Anlagenprüfungen, die der Energieanbieter zusammen mit dem Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP und dem ZAE Bayern - Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung auswerten möchte.

Bereits jetzt ist klar: Häufige Ursache für Beeinträchtigungen sind nicht fachgerecht verlegte Kabel, mitunter sogar vom falschen Typ, die weder für den Außenbereich noch die auftretenden Spannungen geeignet waren. Ein Fehler mit Gefahrenpotenzial, der vermieden werden kann.

„Die E.ON Solarprofis waren in eineinhalb Jahren auf hunderten Dächern in ganz Deutschland im Einsatz und haben sowohl kleinere Anlagen im Kilowattbereich als auch große Freiflächen-Anlagen mit bis zu 5 Megawatt geprüft“, erklärt Matthias Krieg, Leiter PV Wartung/Services bei der E.ON Energie Deutschland. „Die Ergebnisse wollen wir für den zielgerichteten Ausbau unseres Wartungsgeschäfts nutzen. Die Daten helfen zudem, Ansatzpunkte für weitere Verbesserungen in der Photovoltaik zu identifizieren.“

Umfangreiche Ergebnisse

Für die Studie stellt E.ON die umfangreichen Ergebnisse seiner Prüfungen in anonymisierter Form zur Lage und Größe der Anlagen, der Inbetriebnahme, den erzeugten Stromerträgen und den ermittelten Befunden zur Verfügung. Daraus ergibt sich ein repräsentativer Querschnitt, der einerseits den Anteil von Anlagen in einwandfreiem Zustand zeigt, andererseits auch Aufschluss darüber gibt, in welchem Ausmaß sicherheitsrelevante Auffälligkeiten und Ertragseinbußen auftreten. Dabei lässt sich auch ermitteln, ob davon spezielle Regionen, Jahrgänge oder Modultypen besonders betroffen sind.

„Die Auswertung soll dazu beitragen, insgesamt ein stärkeres Bewusstsein für das Qualitätsmanagement zu schaffen und Fragen hinsichtlich Wartung, Zuverlässigkeit und Lebensdauer vorwärtsgerichtet in den Blick zu nehmen“, ergänzt Matthias Krieg von E.ON.

Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP unterstützt den Energieanbieter bereits seit längerem bei der Qualitäts- und Zuverlässigkeitsbewertung von Photovoltaikmodulen und -anlagen. Basierend auf dem Verständnis von Ausfallmechanismen entwickeln die Fraunhofer-Forscher Messmethoden, Geräte und Fertigungsprozesse für Komponenten und Materialien mit erhöhter Zuverlässigkeit.

Auch mit dem ZAE Bayern bestehen bereits gewachsene Beziehungen. Neben der Auswertung der Anlagenprüfungen wird die Zusammenarbeit für ein weiteres Forschungsprojekt angestrebt. Untersucht werden soll hierbei speziell die Qualität und Zuverlässigkeit von Photovoltaik-Komponenten, um Fehler bei der Montage zu minimieren und Risiken zu senken beziehungsweise ganz zu vermeiden.

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ZAE Bayern

Wir arbeiten an der Schnittstelle zwischen erkenntnisbasierter Grundlagenforschung und angewandter Industrieforschung. Unter dem Leitbild „Exzellente Energieforschung – Exzellente Umsetzung“ realisieren wir komplette Innovationspakete, die auf Synergien zwischen Erzeugung, Speicherung und Effizienzmaßnahmen bauen.

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