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3. Oktober Tag der offenen Tür am ZAE Bayern in Würzburg

ZAE – Auszubildender unter den Besten des Jahrgangs 2018

Würzburg, 18. Oktober 2018

Bei der Auszeichnungsfeier für hervorragenden Prüfungsleistungen von Auszubildenden in den Abschlussprüfungen im Jahr 2018 in Mainfranken wurde Philipp Potsch am 17.10.2018 geehrt.

Insgesamt konnten 107 Auszubildende im Kammerbereich Würzburg-Schweinfurt in ihren jeweiligen Ausbildungsberufen herausragende Leistungen bei ihrer Abschlussprüfung erzielen. Unter ihnen, Philipp Potsch, der seine dreijährige Ausbildungszeit zum Physiklaboranten am ZAE Bayern durchführte. Die hervorragende Prüfungsleistung des Auszubildenden wurde im Rahmen einer Feierstunde im Rossini-Saal des Arkadenbaus in Bad Kissingen gewürdigt. Voller Stolz nahm Philipp Potsch seine Auszeichnung aus den Händen von Otto Kirchner, IHK-Präsident Würzburg-Schweinfurt, entgegen.

Die Berufsausbildung hat neben der Qualifikation von wissenschaftlichen Nachwuchs am ZAE Bayern einen hohen Stellwert. So ist das ZAE Bayern seit 20 Jahren ein anerkannter Ausbildungsbetrieb. Die gelernten Physiklaborantinnen und – laboranten unterstützen die Wissenschaftler des ZAE Bayern bei ihren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Bereich der angewandten Energieforschung.


3. Oktober Tag der offenen Tür am ZAE Bayern in Würzburg

Ein Blick hinter die Kulissen am Maus Türöffner-Tag am ZAE Bayern

Würzburg, 03. Oktober 2018

Hinter die Kulissen konnten rund 500 Besucher am Maus-Türöffner-Tag am Bayerischen Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V. (ZAE Bayern) in Würzburg blicken. Am 3. Oktober konnten sich Erwachsene und Kinder sich die Labore des Energieforschungsinstituts ansehen und sich durch verschiedene Shows und Experimente begeistern lassen.

Im Energy Efficiency Center am ZAE Bayern konnten kleine und große Fans der Maus sich von den ZAE-Forschern den Arbeitsalltag zeigen lassen. Bei der Stickstoffshow begrüßten die ZAE-Forscher- und Forscherinnen die kleinen und großen Gäste mit: „Meine Damen, meine Herren: Hier kommt die Maus“. Mit großen Augen beobachteten die großen und kleinen Besucher das rauchende Spektakel.

Eine weitere Station war das „Zwergen-Labor“. In diesem Labor, indem normalerweise Nanomaterialien entwickelt werden, könnten die Besucher neue Arten von Energiespeicher und Solarzellen testen und man lernte, was Seerosen mit Nanomaterialien gemeinsam haben. Höhepunkte waren ebenso die Führungen durch die Klima-Forschungs-Station und die Green Box. Für die Kleinsten war natürlich die spektakuläre Herstellung von Eis mit flüssigen Stickstoff ein besonderes Highlight.


Verbund-Exzellenzcluster, Erforschung von Quantenmaterialien - ZAE Bayern

ZAE Bayern ist Partner im Verbund-Exzellenzcluster zur Erforschung von neuen Quantenmaterialien

Würzburg, 27. September 2018

Am 27. September 2018 wurden die zukünftigen Exzellenzcluster bekannt gegeben, die im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder zur Stärkung der Spitzenforschung an den Universitäten in Deutschland für die nächsten sieben Jahre gefördert werden. Aus 195 Antragskizzen wurde der Exzellenzcluster „Komplexität und Topologie in Quantenmaterialien“ (ct.qmat) als einziger in der Region ausgewählt.

Das Ziel des Exzellenzclusters ct.qmat ist die Erarbeitung grundlegender Konzepte und des Materialdesigns für zukünftige Technologien. Neben dem Physik-Team der Julius-Maximilians-Universität und den Wissenschaftlern der Technischen Universität Dresden beteiligen sich in dem Großprojekt auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, wie das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW), zwei Max-Planck-Institute für Physik komplexer Systeme und für Chemische Physik fester Stoffe, das Helmholtz-Zentrum (HZDR) aus Dresden und das ZAE Bayern aus Würzburg. Die insgesamt 25 beteiligten Projektleiter und ihre Teams werden an beiden Standorten Würzburg und Dresden in den kommenden 7 Jahren an neuartigen Materialien gemeinsam forschen. Das Anwendungsspektrum dieser Materialien reicht von Informationsverarbeitung, über die Energieversorgung bis hin zur Medizintechnik. Würzburger Sprecher des Clusters ist Physikprofessor Ralph Claessen. Das ZAE Bayern wird durch seinen Wissenschaftlichen Leiter und Vorstand Prof. Vladimir Dyakonov vertreten. Die Anknüpfung des ZAE Bayern im Projekt beruht insbesondere auf seiner 25-jährigen Expertise in den Bereichen der Synthese und Charakterisierung von neuartige Funktions-Nanomaterialien von für hocheffiziente Systeme mit dem sehr geringen Energieverbrauch. Das ZAE Bayern gratuliert den beiden antragsstellenden Universitäten zu diesem herausragenden Erfolg und freut sich auf die Zusammenarbeit auf diesem zukunftsträchtigen Forschungsgebiet.


ZAE Bayern, 3. mesg-Symposium 2018

Membrankonstruktionen
– ein innovativer Ansatz zur energetischen Sanierung von Gebäuden

Würzburg, 27. September 2018

Am 27. September 2018 fand das 3. Symposium zum Thema Membrankonstruktionen zur energetischen Sanierung von Gebäuden im Energy Efficiency Center (EEC) am Bayerischen Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V. (ZAE Bayern) in Würzburg statt. Geleitet wurde die Veranstaltung von Dr. Jochen Manara vom ZAE Bayern und Prof. Dr. Jan Cremers von der Stuttgarter Hochschule für Technik.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Forschungsinitiative Energiewende Bauen statt und informierte über derzeit laufende und zukünftig geplante Aktivitäten im Themenfeld energieoptimierte Gebäude und Quartiere. Mit dem Symposium konnte ein projektübergreifender Austausch von Ideen und Erfahrungen zwischen Entwicklern, Planern und Anwendern aus den Bereichen Architektur, Industrie und Forschung ermöglicht werden.

Membranen rücken als sogenannter fünfter Baustoff, neben Holz, Stein, Glas und Metall, in den Blickpunkt der Architekten. Mit Membranen lassen sich in der textilen Architektur neuartige, leichte und flexible Konstruktionen aus Membranen realisieren und somit neue gestalterische und bautechnische Anwendungsmöglichkeiten eröffnen. Textiles Bauen gewinnt daher zunehmend an Bedeutung und wird vor allem im Bereich der Großbauten vorangetrieben. Ein zunehmend wichtiges Einsatzfeld von Membrankonstruktionen liegt bei der energetischen Sanierung von Bestandgebäuden.

Daher ist es wenig verwunderlich, dass das Symposium im Energy Efficiency Center (EEC) des ZAE Bayern mit 14 Fachvorträgen großen Anklang bei Fachleuten, vom Membranhersteller bis hin zum Planer und Endanwender ebenso wie bei Energieberatern und Forschern gefunden hat. Vorgestellt und diskutiert wurden technische Lösungen mit lichtdurchlässigen Membrankonstruktionen zur optimalen Nutzung von Tageslicht. Die Konstruktionen müssen dabei auch über ein möglichst hohes Maß an Wärmedämmung verfügen. Durch auf die Membranen aufgebrachte spezielle Beschichtungen lassen sich die thermischen Eigenschaften noch verbessen. Innovativ sind auch winkelselektive Sonnenschutz-Systeme zur Vermeidung sommerlicher Überhitzung, d. h. Systeme, die abhängig vom Sonnenstand die direkte Einstrahlung, ähnlich wie bei einem Raffstore, vermeiden.

Anwendungsmöglichkeiten dieser Materialien, Komponenten und Systeme sind neben dem flexiblen Einsatz in Dach- und Fassadenflächen von Gebäuden auch die Überdachung von Innenhöfen oder Gebäudearealen. So zieht auch Projektleiter und Gastgeber Dr. Manara ein sehr positives Fazit am Ende der Veranstaltung: „Optimierte Membrankonstruktionen verfügen über ein hohes Potenzial den Licht- und Wärmeeintrag in Gebäude maßgeschneidert zu steuern und gleichzeitig den Energieverbrauch für Kunstlicht und Heizung zu reduzieren“.


MdB Claudia Roth besucht das ZAE Bayern und die LGS2018 in Würzburg

Forschung, die ankommt.
Erster ZUSE-TAG REGIONAL bietet Einblick in die Energieforschung

Würzburg, 20. September 2018

Am 20. September präsentierten die Institute der Zuse-Gemeinschaft, wie erfolgreiche Forschung für den deutschen Mittelstand gelingt und öffneten ihre Pforten für Politik und Öffentlichkeit. Die Würzburger Institute der Zuse-Gemeinschaft – das Kunststoff-Zentrum SKZ und das Bayerische Zentrum für angewandte Energieforschung e. V (ZAE Bayern) – beteiligten sich gemeinsam an dieser bundesweiten Leistungsschau unter dem Motto „Forschung die ankommt“.

Prof. Vladimir Dyakonov, Vorstand des ZAE Bayern, und Stadtrat Matthias Pilz, Vertreter der Stadt Würzburg, begrüßten zum 1. bundesweiten ZUSE-TAG REGIONAL die Besucher im ZAE Bayern. In seinen Grußworten betonte Prof. Dyakonov, wie wichtig die angewandte Forschung für den Industriestandort Deutschland ist und nur so, Innovation schnell den Weg von der Idee in die Praxis finden. Auf den großen Nutzen durch die außeruniversitären Forschungsinstitute SKZ und ZAE für den Wirtschafts- und Forschungsstandort Würzburg wies auch Stadtrat Matthias Pilz in seiner Ansprache hin.

Neben der Möglichkeit, moderne Forschung im Rahmen von Führungen durch die Labore direkt zu erleben, nutzten die interessierten Besucher die Möglichkeit, sich bei Vorträgen über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Energieforschung aus ersten Hand zu informieren. So wurden Themen wie Energiewende, energieeffiziente Gebäude und Anwendungen der Nanotechnologie behandelt.

Der Präsident der ZUSE-Gemeinschaft, Dr. Ralf-Uwe Bauer, resümiert in einer ersten Bilanz über den ZUSE-TAG REGIONAL „Unsere Forschungseinrichtungen haben am ZUSE-TAG REGIONAL den hohen Wert und die große Vielfalt ihrer Innovationen eindrucksvoll erlebbar gemacht. Im Gegenzug haben wir viel Wertschätzung erfahren.“.


MdB Claudia Roth besucht das ZAE Bayern und die LGS2018 in Würzburg

Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Claudia Roth besuchte die Klima-Forschungs-Station des ZAE Bayern

Würzburg, 30. August 2018

Claudia Roth, MdB und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages besuchte bei Ihrem Rundgang am 30. August durch die Landesgartenschau die Klima-Forschungs-Station des ZAE Bayern. Dabei informierten Dr. Gudrun Reichenauer und Dipl.-Ing. Constantin Römer (ZAE Bayern) wie innovative Begrünungssysteme und energieeffiziente Fassaden-technologien, die aktuell vom ZAE Bayern und der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau getestet und energetisch bewertet werden, das Klima in der Stadt verbessern und den Energiebedarf für Heizung und Kühlung in Gebäuden reduzieren können. Frau Roth zeigte sich begeistert von den verschiedenen grünen Klimafassaden, die an der Klima-Forschungs-Station getestet werden, und deren positive Wirkung auf ein gesundes und behagliches Stadt- und Wohnklima sowie auf die Gebäudeenergieeffizienz. Auch die auf der Klima-Forschungs-Station verbauten Erdwärmerohre zur passiven Nutzung oberflächennaher Erdwärme stießen auf großes Interesse.


Am 20. September 2018 präsentieren die Institute der Zuse-Gemeinschaft, wie erfolgreiche Forschung für den deutschen Mittelstand gelingt.

Die Zuse-Gemeinschaft vertritt die Interessen unabhängiger privatwirtschaftlich organisierter Forschungseinrichtungen. Bundesweit gehören dem technologie- und branchenoffenen Verband über 70 Institute an. Die Würzburger Institute der Zuse-Gemeinschaft – das Kunststoff-Zentrum SKZ und das Bayerische Zentrum für angewandte Energieforschung e. V (ZAE Bayern) – beteiligen sich gemeinsam an der bundesweiten Leistungsschau, dem Zuse-Tag Regional unter dem Motto „Forschung die ankommt“ und öffnen ihre Tore für Bevölkerung und Politik.

In Zeiten, in denen der deutsche Mittelstand zunehmend an Innovationskraft verliert, fehlt vielen Instituten der Zuse-Gemeinschaft bislang die politische Unterstützung sowie der gleichberechtigte Zugang zu allen Förderprogrammen des Bundes, bei vergleichbaren Förderbedingungen. Um die Rahmenbedingungen für den Innovationsgaranten des deutschen Mittelstandes zu verbessern, werden diese am Zuse-Tag mit der Politik diskutiert und somit darauf aufmerksam gemacht.

Als praxisnahe Ideengeber des deutschen Mittelstandes, übersetzen Forscher der Institute die Erkenntnisse der Wissenschaft in anwendbaren Technologien. Sie bereiten so den Boden für Innovationen, die den deutschen Mittelstand weltweit so erfolgreich machen. Beispiele hierfür gibt es viele. So werden am SKZ z. B. individuelle Medizinprodukte mittels additiver Fertigung hergestellt, neue Leichtbaumöglichkeiten durch Faserverbundkunststoffe geschaffen, nachwachsende Rohstoffe wie Holz, in Kombination mit Kunststoff in umweltfreundlichen Bauprodukten, bei gleichzeitiger Verbesserung der Bauteileigenschaften, verwendet oder neue Verfahren entwickelt, um Kunststoffprodukte gefahr- und kontaktlos zu durchleuchten. Das ZAE Bayern verbindet in seinen zentralen Kompetenzbereichen Erneuerbare Energie, Energiespeicherung und Energieeffizienz in einem interdisziplinären Forschungsansatz Materialforschung, Komponentenentwicklung und Systemoptimierung. Die Forscher am ZAE Bayern arbeiten dabei an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und angewandter Industrieforschung und befassen sich u. a. mit Nanomaterialien, thermischen und elektrochemischen Energiespeichern, energieeffizienten Prozessen, Photovoltaik, energieoptimierten Gebäuden und Stadtquartieren, Smart Grids und sektorenübergreifenden Energiesystemen (Strom und Wärme/Kälte).

Neben der Möglichkeit, moderne Forschung im Rahmen von Führungen direkt zu erleben, besteht eine weitere Möglichkeit, sich bei populärwissenschaftlichen Vorträgen über aktuelle Branchenthemen zu informieren. Diese beschäftigen sich z. B. mit der Nachhaltigkeit von Kunststoffen und inwiefern es sinnvoll ist, Kunststoff zu vermeiden oder Kunststoff einzusetzen. Ein weiterer Vortrag befasst sich mit der Bedeutung von Kunststoffen im 21. Jahrhundert am Beispiel 3D-Druck und den vielfältigen Möglichkeiten dieses neuen Fertigungsverfahrens. Auch zum Thema Energie gibt es Vorträge, in denen die Besucher aktuelle Informationen erhalten. Das Spektrum reicht vom Thema Energiewende über Chancen und Herausforde-rungen energieeffizienter Gebäude bis zu Nanotechnologie in der Energietechnik.

Seien Sie am Donnerstag, den 20. September 2018, von 16:00 bis 20:00 Uhr beim Zuse-Tag in Würzburg dabei und erleben Sie mit uns Forschung die ankommt.


MdB Janecek besucht das ZAE Bayern

MdB Dieter Janecek und EU Abgeordneter Martin Häusling besuchten das ZAE Bayern

Würzburg, 19. Juli 2018

Digitale Lösungen im Bereich der Planung und des Betriebes von Gebäuden und ganzen Stadtteilen haben das Potential den Energiebedarf im Gebäudesektor zu senken und einen Mehrwert für die Menschen zu schaffen. Im Rahmen eines Informationsbesuches wurden MdB Dieter Janecek, Sprecher für digitale Wirtschaft und digitale Transformation in Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, und Grünen-Europaabgeordneten Herrn Martin Häusling Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des ZAE Bayern im Bereich Digitalisierung im Gebäudebereich vorgestellt.


ZAE Tap.de Security Award

Am ZAE Bayern hat Datensicherheit höchste Priorität

Nürnberg, 20 Juni 2018

Das ZAE Bayern wird für das Datensicherheitsmanagement mit dem TAP.DE Security Award ausgezeichnet.

Nachdem die Tage des klassischen Virus gezählt sind und immer öfters Ransomware und Zero Day Exploits an der Tagesordnung stehen, hat die IT des ZAE Bayern ein Sicherheitsaudit aktueller Next-Generation Endpoint Security Software vorgenommen und sich für eine, auch von unabhängigen Quellen empfohlene Lösung entschieden. Die Jury lobte in der Laudatio das große Engagement der IT-Verantwortlichen und den Mut zur Innovation. Letztlich kommt die nun im Einsatz befindliche Sicherheitslösung nicht nur dem ZAE Bayern, sondern allen Kooperationspartnern zu Gute. Der Award wurde am 20.06.2018 in Nürnberg verliehen und persönlich von den Mitarbeitern C. Hilgers und C. Müller des ZAE Bayern entgegengenommen.


AC Hubert Bittlmayer besucht das ZAE Bayern

Amtschef des Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Hubert Bittlmayer, besuchte am 29. Mai 2018 das ZAE Bayern

Würzburg, 29 Mai 2018

Bei einem Rundgang durch die Landesgartenschau besuchte Amtschef Hubert Bittlmayer die Klima-Forschungs-Station des ZAE Bayern und nutzte die Gelegenheit für eine Institutsbesichtigung. Bei einer Führung durch das Energy Efficiency Center informierte er sich über aktuelle Forschungsaktivitäten im Bereich der Energieeffizienz und die im Forschungs- und Demonstrationsgebäude integrierten innovativen energieeffizienten Baukomponenten.


ZAE BAyern auf der Hannover Messe 2018

Forschung für die Energiewende -
Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Franz Josef Pschierer informiert sich am Stand des ZAE Bayern auf der Hannover Messe

Würzburg, 30, April 2018

Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Franz Josef Pschierer besuchte am 25. April 2018 den Messestand des ZAE Bayern. Das bayerische Energieforschungsinstitut präsentierte eindrucksvoll, wie man die Ergebnisse der Forschung in die Praxis umsetzt.

Auf der Hannover Messe präsentierte das ZAE Bayern aktuelle Ergebnisse aus der angewandten Energieforschung. Ein Highlight der Messepräsenz war der Besuch des neuen bayerischen Wirtschafts- und Energieminister Franz Josef Pschierer, um sich persönlich über die aktuellen Aktivitäten des ZAE Bayern aus erster Hand zu informieren. So wurden dem Minister drei Exponate vorgestellt, die sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien befindet und die gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft entwickelt wurden

Möglichkeiten der Integration von gedruckten Photovoltaikmodulen in Gebäuden wurden anhand eines Isolierglasfensters mit integrierten semitransparenten PV-Modulen aus dem Bereich Erneuerbare Energien demonstriert. Mit einer solchen gebäudeintegrierten Photovoltaik ließen sich riesige Flächen zur Stromerzeugung erschließen.

Eine geothermische Weichenheizung für Eisenbahnstellwerke, die unabhängig von Energieversorgung im Winter Weichen eisfrei hält, wurde vom Bereich Energiespeicherung ausgestellt. Diese Lösung des ZAE befindet sich gegenwärtig in der Zulassungsphase und könnte allein in Deutschland bei bis zu 50.000 Weichen zum Einsatz kommen.

Eine mobile Messung des Wärmedämmwertes von Isolierglasfenstern ermöglicht ein mobiles Messgerät, das im Bereich Energieeffizienz des ZAE Bayern entwickelt wurde und nun von einem bayerischen Industriepartner vertrieben wird. Das Gerät ermöglicht die Qualitätssicherung von Isolierglasfenstern im eingebauten Zustand und in der Fertigung.

Staatsminister Pschierer zeigte sich beeindruckt davon, wie das ZAE Bayern mit seiner angewandten Forschung bayerische Unternehmen bei der Umsetzung der Energiewende unterstützt.


ZAE Bayern-LGS2018-Besuch des  Bayerischen Umweltminister Dr. Marcel Huber und MdB Dr. Anja Weisgerber

LGS 2018 in Würzburg - Besuch des Bayerischen Umweltminister Dr. Marcel Huber und MdB Dr. Anja Weisgerber

Würzburg, 12, April 2018

Bei dem Eröffnungsrundgang der Landesgartenschau am 12.4.2018 besuchten der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber und MdB Dr. Anja Weisgerber die KLIMA-FORSCHUNGS-STATION

Prof. Dyakonov informierte wie die im Einsatz gebrachten innovativen Begrünungssysteme und energieeffizienten Fassadentechnologien das Klima in der Stadt verbessern und den Energiebedarf für Heizung und Kühlung in Gebäuden reduzieren können.


ZAE Bayern - LGS2018- Die Bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber besuchte am 06.04.2018 im Rahmen des Presserundgangs die KLIMA-FORSCHUNGS-STATION des ZAE Bayern.

Die Bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber besuchte am 06.04.2018 im Rahmen des Presserundgangs die KLIMA-FORSCHUNGS-STATION des ZAE Bayern.

Würzburg, 06, April 2018

Sie informierte sich über die Wirkung der verschiedenen grünen Klimafassaden welche für ein gesundes und behagliches Stadt- und Wohnklima vergleichend untersucht werden. Auf dem Prüfstand stehen unterschiedliche Fassadenbauweisen und Werkstoffe in Kombination mit darauf abgestimmten Begrünungssystemen.


ZAE Bayern - Perowskit Posterpreisverleihung

ZAE Bayern präsentiert sich auf der Landesgartenschau 2018 in Würzburg

Würzburg, 05, April 2018

Das ZAE Bayern ist Teil der Landesgartenschau 2018 in Würzburg und gibt Einblicke in aktuelle Forschungsthemen. Das Forschungsinstitut informiert über die Folgen und Ursachen des Klimawandels sowie deren Herausforderung und Lösungen.

Das Bayerische Zentrum für Energieforschung e.V. (ZAE Bayern) stellt zur Landesgartenschau 2018 in Würzburg seine Forschungsarbeiten zu energieeffizienten Klimafassaden sowie seine Bildungs- und Informationsangebote in den Mittelpunkt. Das markante Forschungs- und Demonstrationsgebäude des ZAE Bayern (Energy Efficiency Center) mit seiner textilen Dachkonstruktion ist aufgrund der örtlichen Lage unmittelbar in die Landesgartenschau eingebunden.
Gleich drei Beiträge sollen den Besucher im nächsten halben Jahr für Klima- und Energiethemen begeistern, Zusammenhänge verdeutlichen und zum Nachdenken anregen. Während in der Ausstellung im Energy Efficiency Center Themen rund um Klima, Energie, nachhaltiges Leben und Wohnen behandelt werden, präsentiert sich das Institut im Außenbereich mit der Green Box, einem Info-Container mit einer interaktiven Projektionswand zum Themenkomplex „Klima und Mensch“ und der Klima-Forschungs-Station, welche Forschung an Klimafassaden hautnah erleben lässt. Partner sind hier das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau. Die Beiträge werden auch nach der Landesgartenschau für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Klima-Forschungs-Station – Pflanze trifft Bauwerk

In der Klima-Forschungs-Station wird an zwei Klimahäusern die Wirkung von verschiedenen grünen Klimafassaden auf ein gesundes und behagliches Stadt- und Wohnklima vergleichend untersucht. Auf dem Prüfstand stehen unterschiedliche Fassadenbauweisen und Werkstoffe in Kombination mit darauf abgestimmten Begrünungssystemen.

Die Integration von Maßnahmen für Klimaschutz und -anpassung in den Städten ist von ausschlaggebender Bedeutung. Eine wesentliche Rolle spielen hier Gebäude, die mit ihren Fassaden und massiven Substanz zum einen den Klimakomfort in den Gebäuden, zum anderen das sogenannte Mikroklima in den städtischen Straßenzügen beeinflussen. Gut wärmegedämmte und verschattete Fassaden reduzieren den Wärmeeintrag in die Gebäude und damit energieaufwendigen Klimatisierungsbedarf. Die damit verbundene energieeffiziente Bauweise ist überhaupt die Grundlage für die Reduzierung von klimaschädlichen Treibhausgasen durch Heiz- und Kühlgeräte und die Realisierung einer nachhaltigen Energieversorgung auf der Basis von Erneuerbaren Energien. Das ZAE Bayern erforscht hier neue multifunktionellen Fassadentechnologien, die je nach Jahreszeit ein optimiertes Wärmemanagement für das Gebäude ermöglichen. Technologien sind hier schaltbare Wärmedämmungen oder funktionelle Oberflächenbeschichtungen, die Wärmeverluste im Winter oder Überhitzung im Sommer reduzieren. Die neue Qualität in der gezielten Synergie zwischen Fassadenbegrünung und Fassadentechnik bietet Vorteile für das Gebäude und das direkte Gebäudeumfeld. So reduzieren Verdunstungseffekte die sommerlichen Wärmelasten in den Straßenzügen und für das Gebäude. Ebenso kommen durch das Blattwerk der Pflanzen saisonale Verschattungseffekte zum Tragen. Diese Effekte in Zusammenhang mit der Gebäudetechnik zu optimieren ist das zentrale Thema in der Klima-Forschungsstation.

Ausstellung im Energy Efficiency Center

Das Herzstück des Energy Efficiency Center, dem Forschungs- und Demonstrationsbau des ZAE Bayern, ist ein Informationszentrum, welches die Themen Energie, energieeffizientes Bauen, innovative Gebäudetechnologie ganzheitlich erfahrbar macht. Mit der Ausstellung möchte das ZAE Bayern den Besuchern die gesellschaftliche Relevanz von Ökologie, Energie und Technologie näherbringen. Das Ausstellungskonzept basiert auf 15 Themenwürfel - jeder der 15 Würfel steht für einen inhaltlich relevanten Themenkomplex. Innerhalb des Würfels sind in unterschiedlicher Tiefe aufbereitete Texte, Versuche oder interaktive Elemente zum Raten, Fühlen, Studieren oder Testen untergebracht. An einer Umweltwand werden mit Hilfe von Tablets die Themen Ökologie, Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft, nachhaltiges Bauen und Stadtentwicklung gerade für Schüler altersgerecht aufgearbeitet.

Green Box „Klima-Wandel meistern“

In der Nähe der Klima-Forschungs-Station und unmittelbar vor dem Energy Efficiency Center fällt er schon von weitem durch seine grünen Wände mit seiner vertikalen Bepflanzung auf. Der grüne Container steckt voller Ideen und Anregungen um den Klimawandel zu meistern. Die Besucher haben die Möglichkeit sich über den Klimawandel zu informieren. Die Innenwände des Containers sind mit Touch-Projektionen bespielt, die einen kli-mafreundlichen Lebensstil mit folgenden Themenfeldern: Mobilität, Konsum, Ernährung und Energie aufzeigen. Mit Hilfe neuester Technologien werden Grafiken und Illustrationen zum Leben erweckt. Die Besucher, ob klein oder groß, erhalten einen Einblick in die verschiedenen Themenfelder und entdecken spielerisch, was sie zum Klimaschutz beitragen können. Dieser Ansatz des interaktiven Lernens macht die Informationsvermittlung zum emotionalen Erlebnis.

Die Errichtung der Klima-Forschungs-Station sowie die Ausstellung im Infocenter wurden von Stiftungen und Sponsoren unterstützt. Einen besonderen Dank gilt dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz für die Förderung des Ausstellungsbetrages Umweltbausteine im Infocenter des Energy Efficiency Centers und der Bereitstellung der Green Box und dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie für die Unterstützung der Ausstellung im Infocenter des Energy Efficiency Centers.


ZAE Bayern - Perowskit Posterpreisverleihung

Posterpreis für Perowskit-Solarzellenforschung

Berlin, 15, März 2018

David Kiermasch und die ZAE Forschergruppe Solar-Hybride Systeme (SHS) erhalten für Ihren Poster-Beitrag im Bereich der Perowskit-Solarzellenforschung den Park Systems Outstanding Poster Awards des Fachverbandes Chemische Chemie und Polymerphysik (CPP) der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG).

Herzlichen Glückwunsch an David Kiermasch und die ZAE Forschergruppe Solar-Hybride Systeme (SHS), Preisträger des Park Systems Outstanding Poster Awards des Fachverbandes Chemische Chemie und Polymerphysik (CPP) der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Der von der Park Systems Europe GmbH gesponserte Preis wurde in der Hauptversammlung am 15.03.2018 in Berlin verliehen. Die Arbeit mit dem Titel "Charge carrier recombination in planar n-i-p and p-i-n perovskite solar cells - the role of interfaces " ist eine Kooperation des Bayerischen Zentrums für Angewandte Energieforschung e. V. (ZAE Bayern), der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Universität Valencia in Spanien. Die bei der DPG-Frühjahrtagung in Berlin vorgestellte Arbeit befasste sich mit der Rekombinationsdynamik der Ladungsträger in planaren n-i-p und p-i-n Perowskit-Solarzellen. David und Koautoren erklärten die Unterschiede zwischen den beiden Zelltypen indem sie Ladungsträger-Rekombinationsdynamiken mit stationären und transienten elektrischen Messungen untersuchten und verschiedenen Rekombinationsraten beobachteten. Diese preisgekrönte Arbeit wurde durchgeführt im Rahmen des Forschungsprojekts HYPER “Potential der Perowskit-Photovoltaik: Untersuchung relevanter physikalischer Parameter und Materialeigenschaften sowie effizienzlimitierender Faktoren in Hybrid-Perowskit-Solarzellen” gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung (Förderinitiative "Materialforschung für die Energiewende", Projektkennzeichen 03SF0514B).


ZAE Bayern auf den World sustainable Energy Days 2018

Young Researcher des ZAE Bayern auf den World Sustainable Energy Days 2018 ausgezeichnet

21 März 2018

Zwei Nachwuchswissenschaftler vom Bereich Energieeffizienz des ZAE Bayern wurden für ihre sehr guten Arbeiten mit voller Kostenübernahme ausgezeichnet

Die World Sustainable Energy Days in Wels (Österreich) ist eine der führenden Tagungen im Bereich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit mit über 600 Teilnehmern aus 50 Ländern. Im Rahmen dieser Tagung werden jedes Jahr junge Wissenschaftler für hervorragenden Leistungen auf die Young Researchers Conference eingeladen.

Dieses Jahr ist das dem ZAE Bayern erstmalig gleich mit zwei Beiträgen gelungen:
Bharat Chhugani und Felix Klinker wurden für ihr Paper "Performance enhancement of room integrated PCM wallboards with night ventilation" ausgezeichnet. In ihren Forschungen untersuchten sie zunächst messtechnisch das passive Kühlvermögen und das Regenerationsverhalten von PCM-haltigen Gipskartonplatten im realen Gebäude. Das Potential der Maßnahme wurde in detaillierten thermischen Gebäudesimulationen untersucht. Bei geeigneter Regelung der Nachtlüftung konnte die Regenerationsrate um ca. 30 % gesteigert werden. Die realen Messwerte zeigen, dass in der Nacht ausreichend regenerierte PCM-Wandelemente im Tagesverlauf passive Kühlleistungen erbringen können, die mit einer massiven Betonwand vergleichbar sind.

Der zweite ausgezeichnete Beitrag von Andreas Käßer, Bharat Chhugani und Dr. Michaela Reim hatte die Optimierung des Nutzerkomforts in Gebäuden zum Thema ("Survey based analysis with focus on automated building system and user comfort"). Ihr Beitrag stellte die Ergebnisse einer am Energy Efficiency Center, dem Forschungs- und Demonstrationsgebäude des ZAE Bayern, durchgeführten Nutzerumfrage vor. Es wurde mittels eines Pop-Up-Fensters an den Arbeitsplatz-PCs stündlich und über ein ganzes Jahr das Temperatur- und Lichtempfinden der Nutzer abgefragt. Anschließend wurden verschiedenste Parameter (Geschlecht, Raumtemperatur, Helligkeit, Tageszeit, etc.) mit der Zufrieden- bzw. Unzufriedenheit der Nutzer korreliert. Diese Ergebnisse geben Hinweise auf Optimierungsmöglichkeiten der Gebäudeautomation und zeigen somit mögliche Energieeinsparpotentiale bei gleichzeitiger Erhöhung der Nutzerzufriedenheit auf.


Würzburg Klimaschutzkongress 2018

Würzburg macht Klima

Würzburg, 17. März 2018

Zum zweiten Mal veranstaltete die Würzburger Klima-Allianz in Kooperation mit dem ZAE Bayern den KlimaSchutzKongress. Mit rund 200 Teilnehmern verdoppelte sich die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr. Damit wird deutlich, dass Themen wie ökologische Nahverkehrsplanung, Energiespeichertechnologien, Wassermanagement, Bodenerosion, Flächenversiegelung und klimagerechter Lebensstil die Menschen in der Region bewegt.

15 Experten moderierten die Themen in sechs Workshops. In einem Übersichtsvortrag ging Prof. Dr. Heiko Paeth auf aktuelle Erkenntnisse der Klimaforschung ein und stellte lokale Klimaprojekte vor. Unter anderem Untersuchung des städtischen Mikroklimas und die Bedeutung von Stadtbäumen zur Reduzierung der sommerlichen Wärmebelastung in Würzburg. So werden aktuell an mehreren Standorten in Würzburg Klimadaten und das Leistungsvermögen von Bäumen gemessen. Messtechnik und Daten werden an der Klima-Forschungs-Station und im Infocenter des ZAE Bayern präsentiert. Das Programm wurde durch eine Führung durch die Klima-Forschungs-Station abgerundet. Hier forscht das ZAE Bayern in Kooperation mit der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau an innovativen energieeffizienten grünen Fassadenkonzepten, die Stadt- und Gebäudeklima verbessern sollen.


ESE 2018 - Dr. Andreas Hauer vom ZAE Bayern hält eine Key-Note Lecture

ZAE Bayern auf der Leitmesse für Energiespeicher und der weltgrößten Energiespeichertagung

Düsseldorf, 15. März 2018

Vom 13.-15. März 2018 fand in Düsseldorf die „Energy Storage Europe 2018“, Leitmesse für Energiespeicher (laut BMWi) statt. 3 Tage lang präsentierten über 180 Aussteller aus über 50 Ländern ihre Produkte vor über 4000 Besuchern. Das ZAE Bayern zeigt auf seinem Stand einen Kühlschrank mit integrierten Kältespeicher, der es ermöglicht 6 Stunden ohne Elektrizität auszukommen. Damit könnte in Zukunft eine verschiebbare elektrische Last im GW-Bereich realisiert werden.

Parallel dazu fanden zwei Tagungen statt: Die Energy Storage Europe Conference, ESE 2018, und die International Renewable Energy Storage Conference, IRES 2018. Dr. Andreas Hauer vom ZAE Bayern hielt als Conference Chair der ESE 2018 eine Key-Note Lecture zum Thema „Flexible Sector Coupling“ und moderierte zusammen mit Prof. Dirk-Uwe Sauer von der RWTH Aachen, wissenschaftlicher Leiter der IRES 2018, eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion. Tim Weverinck erhielt den Best Poster Prize (3rd Place) für seinen Beitrag „PEM Electrolysis for P2G – Potential of Hybridization with External Energy Buffer“.


ZAE-Bayern PCM-Symposium Würzburg

Gebäudeintegrierte Wärmespeicher erhöhen die Energieeffizienz von Gebäuden

Würzburg, 15. März 2018

Am 14. und 15 März 2018 fand im Energy Efficiency Center am Bayerischen Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) in Würzburg unter Leitung von Dr. Helmut Weinläder das Symposium zum Thema „Einsatz von PCM in Gebäuden“ statt. Neben Teilnehmern aus Forschung und Industrie sowie von Universitäten waren auch zahlreiche Interessierte aus der Bau- und Energieberaterbranche anwesend. Es wurden aktuelle Forschungsergebnisse und Nutzungsmöglichkeiten vorgestellt und diskutiert.

Wer heute ein Haus bauen oder sanieren möchte, kommt am Thema effiziente Wärmedämmung nicht mehr vorbei. Neben der Wärmedämmung rückt auch immer mehr die Wärme- und Kältespeicherung in den Fokus. Eine bisher noch wenig verbreitete Speichertechnologie basiert auf der Verwendung von Phasenwechselmaterialien (Englisch: Phase Change Materials (PCM). Bei diesen Materialien werden Schmelz- und Erstarrungsvorgänge ausgenutzt, um größerer Wärmemengen bei einer definierten Schmelztemperatur zu speichern. Die Schmelztemperatur wird durch die Wahl des PCM bestimmt. Daher ist es wenig verwunderlich, dass das Symposium im Energy Efficiency Center (EEC) des ZAE Bayern mit 17 Fachvorträgen großen Anklang bei Sachkundigen der Baubranche und Energieberatern sowie Forschern auf dem Gebiet der PCM gefunden hat. Das EEC – selbst mit PCM-Kühldecken sowie PCM–Wandelementen ausgestattet – gab dem Symposium den richtigen Rahmen und konnte von den Teilnehmern während einer Führung eingehend besichtigt werden. Die praxisorientierten Vorträge von Vertretern aus Wissenschaft und Industrie stellten die vielseitigen Möglichkeiten der PCM-Nutzung sowohl in Energiespeicherhäusern und Wohn- als auch in Bürogebäuden oder beispielsweise Kindergärten dar. Auch Themenaspekte wie die Umweltverträglichkeit von PCM-Systemen und bereits in Einzelfällen vorhandene Langzeiterfahrung wurden im Rahmen des Symposiums behandelt.
Die aktive Teilnehmerbeteiligung und die regen Diskussionsbeiträge machten das große Interesse am Thema deutlich. So zieht auch Projektleiter und Gastgeber Dr. Weinläder ein sehr positives Fazit am Ende der Veranstaltung: „PCM bietet optimale Chancen, Temperaturspitzen abzupuffern, Wärme und Kälte im Gebäudebereich energieeffizient zu speichern, und bei Bedarf abzurufen. Die Diskussionen zeigten, dass die Technologie ein großes Umsetzungspotential besitzt und der Bedarf an gegenseitigen Informationen in der Branche sehr hoch ist. Die Veranstaltung soll deshalb nächstes Jahr fortgesetzt werden.“


Prof.Dr.Fricke

Ein Leben voller Energie
80. Geburtstag von Prof. Dr. Jochen Fricke

Sonntag, 25. Februar 2018

Physikprofessor und Mitgründer des Bayerischen Zentrums für Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) Jochen Fricke feiert am 25.02.2018 seinen 80. Geburtstag. An der Julius-Maximilian-Universität Würzburg hat er fast dreißig Jahre gelehrt, geforscht und rund 150 Diplomarbeiten sowie mehr als 50 Dissertationen betreut. Von 1992 bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2005 war Prof. Fricke Vorstandsvorsitzender des ZAE Bayern und ist heute Ehrenmitglied des Instituts.

Sein Physikstudium absolvierte der gebürtige Jenenser an der TH München. Nach seiner Promotion am Physik-Department der TU München bei Prof. E. Lüscher über ein Thema der Atomphysik ging Jochen Fricke für zwei Jahre nach Pittsburgh (USA), wo er sich mit der Physik der oberen Atmo-sphäre auseinandersetzte. Etwa zur selben Zeit gründete er mit einem Kollegen die populärwissen-schaftliche Zeitschrift „Physik in unserer Zeit“, deren Redaktion er 23 Jahre lang leitete. Für seine redaktionelle Arbeit und seine Buchpublikationen erhielt er 1990 die „Medaille für Naturwissenschaft-liche Publizistik“ der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.

Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde Fricke 1975 zum Professor an der Universität Würz-burg ernannt. Dort widmete er sich nun der Energieforschung, wobei die Entwicklung hocheffizienter Wärmedämmungen, die zu dieser Zeit in der Raumfahrt zur Anwendung kamen, zu seinem wissen-schaftlichen Steckenpferd wurde. Visionär Fricke glaubte jedoch an eine breitere Anwendung sol-cher Systeme, vor allem um den steigenden Energiebedarf zu reduzieren, und machte Vakuumsu-perisolation zu dem zentralen Thema des ZAE Bayern in Würzburg. In diese Periode fiel auch die Ausgründung des heute börsennotierten Unternehmens va-Q-tec AG. Seit 2012 ist Prof. Fricke Eh-renbürger der Universität Würzburg.

„Sein Forscher-Einsatz galt und gilt der Steigerung der Energieeffizienz in allen Bereichen sowie der Verbesserung der Marktfähigkeit von Erneuerbaren Energien. Dazu bedarf es eines tiefen Verständ-nisses von Technik in der Energieanwendung, Motivationsfähigkeit und Überzeugungskraft“, würdigt Prof. Ulrich Wagner, Ordinarius am Lehrstuhl für Energiewirtschaft und Anwendungstechnik der TU München, stellvertretender Vorsitzender des ZAE-Kuratoriums und ehemaliger Energievorstand des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, den Jubilar.

Sein Nachfolger am ZAE Bayern, Leiter des Lehrstuhls für Energieforschung, Prof. Vladimir Dyako-nov bezeichnet Fricke als Visionär der Energieforschung, der ein Vorreiter der Energiewende ist und dabei vor allem auf die besondere Rolle der Energieeffizienz in dem künftigen Energiemix aufmerk-sam gemacht hat.

Bis heute ist Prof. Fricke in der Energieforschung nicht nur in verschiedenen Gremien, sondern auch in der Lehre an der Fakultät für Physik und Astronomie aktiv. Im Dezember 2004 wurde er mit der Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft ausgezeichnet. Seit 2006 ist er Sprecher des bayerischen Clusters „Energietechnik“ und fördert damit im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums aktiv den Wissensaustausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.


EnCN Energiepreis 2018

Wir gratulieren!

Dienstag, 13. Dezember 2017

Während seiner Jahreskonferenz verlieh der Energie Campus Nürnberg (EnCN) am 13.12.2017 seinen Energiepreis und prämierte damit herausragende Abschlussarbeiten zu Themen der nachhaltigen Energieversorgung, die am Energie Campus Nürnberg in den vergangenen zwei Jahren entstanden sind. Der mit 3000€ dotierte Preis wurde an fünf Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler verliehen, denen wir recht herzlich gratulieren.

Der EnCN ist ein interdisziplinäres Energieforschungszentrum in Bayern. Hier werden in der Metropolregion Nürnberg existierende Kompetenzen aus Universität, Hochschule und angewandter Forschung auf dem Gebiet der Energieforschung zusammengeführt. Sieben Forschungsinstitute, 31 Professoren und rund 160 Wissenschaftler aus 13 Fachrichtungen arbeiten auf 5800qm in einem Campus zusammen.

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Bayerischer_Energiepreis2018

Startschuss für den Bayerischen Energiepreis 2018

2018 findet zum elften Mal die Vergabe des Bayerischen Energiepreises statt, der erfolgreiche Umsetzung neuer kreativer Ideen und den verantwortungsvollen Umgang mit Energie auszeichnet. Er wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie in Zusammenarbeit mit der Bayern Innovativ GmbH ausgeschrieben.

Bewerben könne sich alle, die ein innovatives Energieprojekt erfolgreich umgesetzt haben, eine zukunftsweisende Technologie anwenden oder ein Spitzenprodukt vorzuweisen haben. Das Engagement von Unternehmen, Kommunen, Hochschulen, Vereinen, Teams und Privatpersonen rund um das Thema Energie soll mit diesem Preis gewürdigt werden. Es können sich insbesondere Hochschulen oder andere Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Städte, Landkreise, Gemeinden sowie Einzelpersonen bzw. Teams bewerben.

Der Bayerische Energiepreis wird seit 1999 alle zwei Jahre vergeben. Er besteht aus einem Hauptpreis (kategorieübergreifend) und jeweils einem Preis in acht Kategorien:

  • Gebäude als Energiesystem / Gebäudekonzept
  • Energieerzeugung - Strom, Wärme
  • Energieverteilung und Speicherung - Strom, Wärme
  • Energieeffizienz in industriellen Prozessen und Produktion sowie Energieeffizienznetzwerke
  • Produkte und Anwendungen
  • Kommunale Energiekonzepte
  • Initiativen / Bildungsprojekte
  • Energieforschung - Nachwuchsförderpreis

Insgesamt wird ein Preisgeld in Höhe von 31.000 Euro vergeben, davon erhält der Hauptpreisträger 15.000 Euro.

Die Auszeichnung mit dem Bayerischen Energiepreis erfolgt auf Vorschlag. Vorschlagsberechtigt sind die im Internet aufgeführten Stellen. Bewerber müssen ihre Projektbeschreibung bis spätestens 09. März 2018, 24:00 Uhr einreichen.

Mehr Informationen finden Sie auf der offiziellen website. Beachten Sie dabei besonders die Bekanntmachung.

Viel Erfolg!


zae-tag Podiumsdiskussion

170 Teilnehmer diskutieren die Sektorenkopplung beim ZAE-Tag!

Dienstag, 21. November 2017

Am 21.11.2017 begaben sich 170 Teilnehmer in die alte Kongresshalle im Münchener Westend, um sich über das Thema Sektorenkopplung und Wärmewende zu informieren und ausgiebig darüber zu diskutieren. Unter Ihnen befanden sich Unternehmer, lokale und regionale Akteure der Energieversorgung, Energieberater, Wissenschaftler und Forscher, sowie Mitarbeiter des ZAE Bayern.

Die Einführung wühlte einige Fragen auf, die dann während des Tages betrachtet und debattiert wurden. Des Weiteren wurden Einblicke in die Projektwelt des ZAE Bayern eröffnet: Seine Bereichsleiter und Kooperationspartner stellten dar, wie - aufbauend auf industrielle Bedarfe und unternehmerische Ideen - dank der Kooperation mit angewandten Forschern vom ZAE Bayern konkrete Lösungen entstehen, um beispielsweise industrielle Prozesse energieeffizienter zu gestalten, um innovative Dämmmaterialien oder Produkte für die Energiegewinnung herzustellen.

In der Mittags- und Netzwerkpause wurden rege Gespräche in der Kontaktschmiede geführt. Die ZAE Mitarbeiter aller Standorte stellten Ihre Arbeit und Expertise anhand diverser Exponate und Vorführungen dar. Themen waren energieeffiziente Gebäude und Industrieprozesse, Speichertechnologien, Wärmebereitstellung, Photovoltaiksysteme und Smart Grid Technologien, Nanomaterialien und viele andere.

Zurück im Festsaal der alten Kongresshalle wurden politische Rahmenbedingungen und Trends aus der Sicht des Bayerischen Wirtschaftsministeriums dargestellt, die schließlich auch in der finalen Podiumsdiskussion aufgenommen wurden. Hier ging es um die nächsten Schritte auf dem Weg zur flexiblen Sektorenkopplung: Vertreter aus Politik und der kommunalen/regionalen Energieversorgung, sowie aus Wirtschaft und Forschung debattierten konstruktiv miteinander. Auch das Publikum brachte sich aktiv ein, durchaus auch kritische Fragen wurden auf das Parkett gebracht.

In den nächsten Tagen werden wir ausführlicher berichten sowie Präsentationen und Fotos auf der website hochladen. Wir danken allen Beteiligten und Teilnehmern für einen interessanten und dynamischen Tag!


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AeroFurnace - Wärmedämmung am Temperaturlimit

Montag, 23. Oktober 2017

Durch Nutzung von Nanomaterialien wird Luft zur Basis immenser Energieeinsparungen bei Hochtemperaturprozessen!

Rund 15 % des Energiebedarfs in Deutschland wird für die Erzeugung von Prozesswärme in industriellen Anwendungen benötigt. Vor allem Hochtemperaturprozesse sind besonders energieintensiv.

Das ZAE Bayern entwickelt in einem kürzlich gestarteten Projekt einen Hochleistungswärmedämmstoff, der auch bei Temperaturen von über 2000°C einsetzbar ist und deutlich besser wärmedämmt als alle bisher für diesen Anwendungsbereich verfügbare Materialien. Zentrale Innovation dabei ist der Einsatz von nanoporösen Kohlenstoffkompositen, sogenannten Kohlenstoff-Aerogelen, als Wärmedämmmaterial. Dieser Werkstoff besteht aufgrund seiner hohen Porosität zu über 80% aus Luft.

Die Poren sind kleiner als 1 Mikrometer, in ihren Strukturen kann sich Wärme selbst bei sehr hohen Temperaturen nur sehr schlecht ausbreiten. Dieses Prinzip wird zur Basis für das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Forschungsprojekt, das vom ZAE Bayern koordiniert wird.


Eine erfolgreiche Woche auf der EU-PVSEC

Freitag, 29. September 2017

Das ZAE Bayern blickt auf eine höchst erfolgreiche Teilnahme an der weltgrößten Fachkonferenz für Photovoltaik - der EUPVSEC in Amsterdam - zurück.

In der vergangenen Woche präsentierte die Gruppe PV-Systeme insgesamt 4 Vorträge und 2 Poster auf der Konferenz. Die Beiträge aus den Bereichen Dünnschichtphotovoltaik, Zuverlässigkeit und System-PErformacne trafen auf reges Interesse des internationalen Publikums. Einer der Vorträge (Quantitative Study of Potential Induced Degradation of a Roof-Top PV-Installation with IR-Imaging; C. Buerhop-Lutz et al.) wurde durch Dr. Nigel Taylor (Program Chair EUPVSEC) als eines der Highlights der Konferenz im Abschlussvortrag gewürdigt. Ein weiterer Beitrag (Verifying Defective PV-Module Recognition by IR-Imaging and Module Optimizers, C. Buerhop-Lutz et al.) wurde als einer von 16 Beiträgen zur Veröffentlichung in der renommierten Fachzeitschrift Progress in Photovoltaics vorgeschlagen. Dieses positive Feedback unterstreicht die Bedeutung der am ZAE Bayern durchgeführten PV-Forschung. Bereits heute arbeitet die Gruppe PV-Systeme an weiteren Beiträgen aus den Bereichen PV-Zuverlässigkeit, Messtechnikentwicklung und Systemintegration, die in den kommenden Jahren auf der EUPVSEC und anderen Veranstaltungen der Fachwelt vorgestellt werden sollen, um dazu beizutragen, die Photovoltaik zu einer tragenden Säule der Energieversorgung in Bayern, Deutschland und weltweit zu machen - oder, um es mit den Worten des Conference Chairs der EUPVSEC, Prof. Dr. Arno Smets zu sagen: "The PV revolution is only getting started".


ZAE veröffentlicht detaillierte Ergebnisse über die Performance der PV-Module in Arzberg

Donnerstag, 10. August 2017

Photovoltaikanlagen können weltweit unter verschiedensten Wetter- und Klimabedingungen mit einer nahezu beliebigen Leistung installiert und betrieben werden. Darüber hinaus sind unterschiedliche Modultechnologien mit spezifischen Eigenschaften auf dem Markt verfügbar.

Die Angaben auf den Datenblättern der Module geben jedoch nur eine unzureichende Auskunft über die Performance von Photovoltaikmodulen unter veränderten Wetterbedingungen. Aus diesem Grund wurden die Wettergegebenheiten auf dem ZAE Testzentrum in Arzberg in 7 unterschiedliche Kategorien unterteilt, um die Leistungsfähigkeit der 8 installierten Modultechnologien (3 x mono, 2x poly, HIT, 2 x Dünnschicht) zu bewerten. Die Untersuchungen zeigen, dass signifikante Ertragsunterschiede zu erkennen sind, die sich auf die jeweiligen Moduleigenschaften zurückführen lassen. Generell bleibt festzuhalten, dass Dünnschichtmodule gegenüber kristallinen Technologien einen Ertragsnachteil aufweisen. Die genaue Kategorisierung sowie detaillierte Ergebnisse können dem Artikel „Technology-specific yield analysis of various photovoltaic module technologies under specific real weather conditions“, der am 10. August 2017 im Journal Progress in Photovoltaics veröffentlicht wurde, entnommen werden.

Abstract

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Pionierarbeit in der Energieforschung

Donnerstag, 25. Mai 2017

Ob ein sparsamer Umgang mit Energie, die Fortentwicklung von Photovoltaikanlagen oder der Energiespeicherung – das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) ist ganz vorne dabei, wenn es darum geht, tatsächlich umsetzbare Lösungen für die Energiewende zu entwickeln. Die Forschungseinrichtung feierte nun ihr 25-jähriges Bestehen mit einem Staatsempfang im Kaisersaal der Residenz Würzburg. Prominenter Festredner war Ernst Ulrich von Weizsäcker, der als Ko-Präsident des Club of Rome seit vielen Jahren vor dem Klimawandel warnt.

Jochen Fricke
gehört zu Gründern Gegründet wurde das ZAE Bayern 1991 in einer Zeit, in der Energieforschung noch wenig gefragt war. Seither hat sich der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung im Freistaat verdreifacht. „Die exzellente anwendungsbezogene Forschung am ZAE Bayern hat entscheidend hierzu beigetragen“, stellte Wirtschaftsministerin Ilse Aigner fest und bezeichnete es als „Wegbereiter und Beschleuniger technologischer und wirtschaftlicher Veränderungen im Energiebereich“.

Erstmals vorgestellt wurde die Idee, eine eigene bayerische Einrichtung zur Energieforschung zu schaffen, 1986 von dem Münchner Experimentalphysiker Rudolf Sizmann. Schon fünf Jahre später war es so weit: Zu den Gründern gehörte auch der Würzburger Physiker Jochen Fricke, der den gleichnamigen Trägerverein mit Sitz in Würzburg bis 2005 als Vorsitzender führte. Der Etat für die ersten fünf Jahre betrug zunächst 20 Millionen Mark, nach erfolgreicher Evaluierung wurde die Förderung verstetigt. Heute unterstützt das Wirtschaftsministerium die Arbeit mit vier Millionen Euro im Jahr.

An den Standorten Würzburg, Erlangen und Garching und zwei Außenstellen in Nürnberg und Arzberg bei Hof forschen heute 230 Mitarbeiter an „einer nachhaltigen und bezahlbaren Zukunft der Energieversorgung“.

Energiesparendes Bauen

Das Energy Efficiency Center (EEC), das 2013 auf dem Würzburger Hubland eröffnet wurde, ist jedoch mehr als nur eine Forschungseinrichtung. Das Gebäude wurde mit einer neu entwickelten Wärmedämmung und einer textilen Hülle umgeben und erprobt so erfolgversprechende Ansätze für eine energiesparende Bauweise.

Die Forscher arbeiten eng zusammen mit den Universitäten Erlangen, Würzburg und der TU München sowie Unternehmen. „Wir probieren neue Ideen zügig aus, entwickeln neue Verfahren und verwerten die erzielten Erkenntnisse in konkreten Projekten“, beschrieb Vereinsvorsitzender Hartmut Spliethoff vom Lehrstuhl für Energiesysteme an der TU München die erfolgreiche Arbeitsweise als Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und praktischer Umsetzung.

Erst im vergangenen Herbst erhielt das ZAW Bayern den Bayerischen Energiepreis für ein Messgerät, das leicht anwendbar den Wärmedämmwert von Verglasungen innerhalb weniger Minuten ermittelt. Auch haben die Forscher Solarzellen entwickelt, die hauchdünn wie Papier flexibel einsetzbar sind. Damit lassen sich etwa Mobiltelefone bekleben, die sich am Tageslicht selber aufladen. Ständig entladene Akkus könnten damit schon bald der Vergangenheit angehören. Erst im April hat das ZAE Salzhydrate vorgestellt, die große Wärmemengen aufnehmen und speichern. So lassen sich Gebäude umweltschonend kühlen.

Mainpost -www.mainpost.de-


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Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) feiert 25-jähriges Bestehen mit Staatsempfang

Mittwoch, 24. Mai 2017

Aigner: "ZAE als herausragender Wegbereiter und Beschleuniger der Energieforschung und des technologischen Fortschritts"

MÜNCHEN Das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) feiert heute sein 25-jähriges Bestehen mit einem Staatsempfang im Kaisersaal der Residenz Würzburg. Bayerns Wirtschafts- und Energieministerin Ilse Aigner: „Das ZAE wurde 1991 von Visionären gegründet, als Energieforschung noch nicht en vogue war. Heute blicken wir auf ein Vierteljahrhundert gemeinsame bayerische Erfolgsgeschichte zurück: Der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung im Freistaat hat sich seitdem verdreifacht. Die exzellente anwendungsbezogene Forschung am ZAE Bayern hat entscheidend hierzu beigetragen. Das ZAE als Wegbereiter und Beschleuniger technologischer und wirtschaftlicher Veränderungen im Energiebereich wollen wir künftig weiter ausbauen. Daher fördern wir das Zentrum jährlich mit vier Millionen Euro. Bestens investiertes Geld in die Erforschung der Energie von morgen.“

Das ZAE beschäftigt rund 230 Mitarbeiter an den drei Standorten Würzburg, Erlangen und Garching. Forschungsthemen sind ‚Energieeffizienz‘, ‚erneuerbare Energien‘ und ‚Energiespeicherung‘, wobei insbesondere auf deren Vernetzung Wert gelegt wird. Das ZAE arbeitet an der Schnittstelle zwischen Grundlagen- und angewandter Forschung und kooperiert dabei mit zahlreichen Industriepartnern, vom bayerischen KMU bis hin zum europäischen Großkonzern. Die letzten 25 Jahre waren von zahllosen Highlights geprägt, etwa der ‚Solarfabrik der Zukunft‘ in Nürnberg, wo neuartige, umweltschonende Verfahren zur Herstellung von Solarzellen entwickelt werden, hauchdünn wie Papier und dadurch flexibel einsetzbar oder dem hochinnovativen ‚Energy Efficiency Center‘ in Würzburg, das als bundesweit einzigartiges Forschungs- und Demonstrationsgebäude Maßstäbe für zukunftsorientiertes Bauen setzt.

Das ZAE ist ein entscheidender Pfeiler in der für Bayern so wichtigen Energieforschung. Allein ein Drittel der Ausgaben der Länder in diesem Bereich kommt aus Bayern. Über alle Ressorts hinweg investiert die Bayerische Staatsregierung rund 80 - 100 Millionen Euro pro Jahr in die Energie der Zukunft. Auch das Thema Digitalisierung spielt dabei eine wesentliche Rolle. Digitale Technologien können helfen, Erzeugung, Verteilung und Verbrauch von Energie so zu vernetzen, dass die Energieversorgung nicht nur weiterhin sicher und umweltfreundlich, sondern auch besonders wirtschaftlich ist und sich neue Geschäftsmodelle bieten. „Wir entwickeln die Energieformen der Zukunft, damit die Energiewende eine bayerischen Erfolgsgeschichte bleibt“, so Aigner weiter.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Thechnilogie


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Tätigkeitsbericht 2016 erschienen!

Dienstag, 16. Mai 2017

ZAE weiterhin wichtiger Impulsgeber für die Energieforschung in Bayern

Forschung, Vermittlung, Vernetzung – mit diesen Schlagworten lassen sich die vielfältigen Aktivitäten des ZAE 2016 zusammenfassen. In unserem Tätigkeitsbericht erhalten Sie einen Überblick über Struktur, Organe und Veranstaltungen des ZAE. Darüber hinaus kommen unsere Wissenschaftler zu Wort und präsentieren neuste Forschungsergebnisse auf den Gebieten Energiespeicherung, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien.

Sie können sich den Tätigkeitsbericht hier online als PDF-Datei herunterladen


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Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner besucht den Stand des ZAE Bayern auf der Hannover Messe 2017

Donnerstag, 27. April 2017

Am Mittwoch, den 26.04.2017, besuchte Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner im Rahmen des Bayerntages von Bayern Innovativ auf der Hannover Messe 2017 den Stand des Zentrums für Angewandte Energieforschung (ZAE) Bayern. Begleitet wurde die Ministerin von der Ministerin für Wirtschaftsentwicklung und Infrastruktur des Baskenlandes, Dr. Arantxa Tapia. Den beiden Ministerinnen wurde ein Exponat zum Thema Smart-Grid (intelligentes Stromnetz) präsentiert.

Der Bayerntag spielte sich rund um den Gemeinschaftsstand Bayern Innovativ ab, der - vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie gefördert - etablierten Firmen, Existenzgründern sowie wissenschaftlichen Einrichtungen wie dem ZAE Bayern die Möglichkeit bietet, innovative Produkte und Verfahren sowie Entwicklungskompetenz zu präsentieren.

Im Laufe des Tages besuchten auch die Hinterberger Musikanten den Stand und spielten den Ausstellern des ZAE sowie den Messe Besuchern einen zünftigen Marsch.

An seinem Stand stellt das ZAE seine zentralen Tätigkeitsfelder u.a. mittels zweier Exponate vor:
Ein Smartgrid Modell veranschaulicht solare Energieerzeugung, Speicherung und Verbrauch von Strom. Die dargestellten Daten wurden in einem realen Netzgebiet erhoben.

Als zweites Exponat wird eine mit dem Nanomaterial Silica Aerogel gefüllte Lichtsäule vorgestellt. Dieses Material findet als transluzente, also partiell lichtdurchlässige, Wärmedämmung Anwendung, z.B. im Gebäudebereich. Am Stand erfährt der Besucher Einzelheiten zu den herausragenden optischen Eigenschaften des Materials und zu seinen möglichen Anwendungsfeldern.


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Nachwuchswissenschaftler des ZAE Bayern werden mit dem Best Young Researcher Award ausgezeichnet

Mittwoch, 1. März 2017

Die World Sustainable Energy Days (WSED) sind mit einer Teilnehmerzahl von über 700 Experten aus 57 Ländern eine der größten jährlichen Konferenzen in Europa zum Thema nachhaltige Energie. Ein Höhepunkt ist die Verleihung des Best Young Researcher Award, welcher in der Kategorie Energieeffizienz an die beiden ZAE-Forscher Modar Yasin und Felix Klinker ging.

Über 80 junge Forscher und Forscherinnen aus 35 Ländern wurden im Rahmen der „Young Researcher Conference“ der World Sustainable Energy Days nach Wels eingeladen, um ihre wissenschaftlichen Arbeiten vorzustellen. Jeweils die beste Arbeit in den beiden Themenbereichen Energieeffizienz und Biomasse wurde mit dem „Best Young Researcher Award“ ausgezeichnet und mit einem Preisgeld von 1000,- Euro belohnt.

Umso mehr freuten sich die Preisträger in der Kategorie Energieeffizienz Modar Yasin und Felix Klinker vom ZAE Bayern, dass sie mit Ihrer Arbeit zu innovativen Kühlsystemen in Gebäuden die Fachjury überzeugen konnten. Die beiden Jungforscher untersuchten 2 Jahre lang in Praxisversuchen die Leistungsfähigkeit von Kühldecken mit Phasenwechselmaterialien, die im Energy Efficiency Center des ZAE Bayern Würzburg verbaut sind. Die hier verwendeten Phasenwechselmaterialien schmelzen bei ca. 23 °C und speichern dabei überschüssige Wärme. Beim Erstarren wird diese Wärme wieder freigesetzt. Durch diesen Puffereffekt gelingt es, am Tage auftretende Kühllasten in die Nachtzeiten zu verschieben und diese dann energieeffizient in den Außenraum abzugeben. Mit einem Simulationsmodell wurden diese innovativen Systeme weiterentwickelt und der Kühlmechanismus optimiert.


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ZAE Bayern bereichert den 1. KlimaSchutzKongress in Würzburg mit wissenschaftlicher Kompetenz

Dienstag, 14. Februar 2017

Am 11.Februar 2017 fand im Energy Efficiency Center (EEC) am Würzburger ZAE Bayern der 1. Klima-Schutz-Kongress der Klima-Allianz-Würzburg statt. Vor vollem Haus referierten zur aktuellen Klimasituation Prof. Vladimir Dyakonov, Wissenschaftlicher Leiter am ZAE Bayern, Klimaforscher Prof. Heiko Paeth von der Universität Würzburg und Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group.

Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Christian Schuchardt sowie Stadtrat und Organisator der Veranstaltung Patrick Friedl standen den über 170 Akteuren sechs Workshops zur Auswahl, in denen u.a. Themen wie klimafreundliche Verkehrsentwicklung, Photovoltaik und Solarthermie, klimagerechtes Bauen und Sanieren aufgegriffen wurden. Das ZAE Bayern unterstützte dabei den Kongress durch seine wissenschaftliche Kompetenz. Passend zum Thema klimagerechtes Bauen gab es die Gelegenheit in der Mittagspause eine Führung durch das innovative EEC zu erleben. Das EEC vermittelt Einblicke in nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen. In einer Abschlussrunde wurden die Ergebnisse den Teilnehmern vorgestellt.


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ThEEN-Fachforum zeigt neue Speichertechnologien und Ansätze zur Kopplung der Energiesektoren Strom, Wärme und Verkehr

Montag, 13. Februar 2017

Über 100 Experten aus Industrie, Forschung, Energieversorgung, Wohnungswirtschaft sowie von Planern und Architekten diskutieren heute zum Thema „Energiespeicherung mit Sektorkopplung“ in der Thüringer Landeshauptstadt. Der ThEEN, unterstützt von der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Center for Energy and Environmental Chemistry Jena/CEEC Jena) als wissenschaftlichen Partner, veranstaltet zusammen mit dem Fraunhofer IOSB-AST, dem Fraunhofer IKTS und der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA GmbH) dieses Fachforum.

Ziel dieses Forums ist es, aktuelle Trends, Entwicklungen sowie deren Anwendung und Geschäftsmodelle zu diskutieren sowie Hemmnisse und Lösungsansätze aufzuzeigen. „Wir freuen uns, dass in Erfurt neue und weiterentwickelte Technologien mit neuen und bekannten Materialien vorgestellt werden“, so Fabian Hoppe, ThEEN-Vorstandsvorsitzender und Prokurist von H.M. Heizkörper GmbH & Co. KG. „Beispiele sind im elektrischen Bereich Natrium-Nickelchlorid-Batterien oder Polymer-Redox-Flow-Batterien, die in Thüringen entwickelt werden.“

Die FSU Jena bearbeitet bis zum Sommer federführend eine Studie zu den Forschungs- und Entwicklungspotentialen der Thüringer Branche der Energiespeicherung. „Die Impulse dieses Fachforums und die Ergebnisse der Studie werden neue Entwicklungen in Thüringen und aus Thüringen hinaus identifizieren, anstoßen und unsere hervorragenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen stärken“, betont Professor Dr. Ulrich S. Schubert, wissenschaftli- cher Partner des Fachforums.

Bei der eintägigen Veranstaltung, die vom Thüringer Staatssekretär für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitaler Gesellschaft Georg Maier eröffnet wird, werden im ersten Teil die Speichertechnologien aus Sicht eines Energieversorgers und der Wissenschaft beleuchtet. Dafür wurden als Keynote-Speaker Dr. Andreas Hauer vom Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung e. V. (ZAE Bayern) sowie Dr. Matthias Sturm von der Thüringer Energie AG gewonnen. Im zweiten Teil der Veranstaltung liegt der Fokus auf den verschiedenen Speichertechnologien, vom thermischen Speicher über stationäre Speicher bis hin zu Energie- speichern in der Elektromobilität.

Auf der begleitenden Fachausstellung präsentieren Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen. Aussteller sind u.a.: Enercon IPP Deutschland, H.M. Heizkörper GmbH & Co. KG, JenaBatteries GmbH, KomSolar Service GmbH, Siemens AG, Thüringer Clustermanagement/LEG Thüringen sowie die FSU Jena/CEEC Jena, Fraunhofer IKTS und Fraunhofer IOSB- AST.

Quelle: Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk (ThEEN) e.V., Mainzerhofstraße 10, D-99084 Erfurt


Solar-Studie: E.ON, Fraunhofer CSP und ZAE Bayern starten deutschlandweit umfangreichste Auswertung zur Qualität von Photovoltaik-Anlagen

Montag, 9. Januar 2017
  • Häufigste Fehlerursache: fehlerhaft verlegte oder falsche Kabel
  • Datensatz mit mehr als 600 Anlagenprüfungen der E.ON SolarProfis

In Deutschland sind bereits mehr als 1,5 Millionen Solaranlagen installiert. Tendenz steigend. Wie gut ist die Qualität der Anlagen auf deutschen Dächern? E.ON will dies erstmals in einer wissenschaftlichen Studie ermitteln – auf Basis des umfangreichsten, detailliertesten und methodisch einheitlichsten Datensatzes, der jemals zu Photovoltaikanlagen vorlag. Als Grundlage dienen insgesamt mehr als 600 Anlagenprüfungen, die der Energieanbieter zusammen mit dem Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP und dem ZAE Bayern - Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung auswerten möchte.

Bereits jetzt ist klar: Häufige Ursache für Beeinträchtigungen sind nicht fachgerecht verlegte Kabel, mitunter sogar vom falschen Typ, die weder für den Außenbereich noch die auftretenden Spannungen geeignet waren. Ein Fehler mit Gefahrenpotenzial, der vermieden werden kann.

„Die E.ON Solarprofis waren in eineinhalb Jahren auf hunderten Dächern in ganz Deutschland im Einsatz und haben sowohl kleinere Anlagen im Kilowattbereich als auch große Freiflächen-Anlagen mit bis zu 5 Megawatt geprüft“, erklärt Matthias Krieg, Leiter PV Wartung/Services bei der E.ON Energie Deutschland. „Die Ergebnisse wollen wir für den zielgerichteten Ausbau unseres Wartungsgeschäfts nutzen. Die Daten helfen zudem, Ansatzpunkte für weitere Verbesserungen in der Photovoltaik zu identifizieren.“

Umfangreiche Ergebnisse

Für die Studie stellt E.ON die umfangreichen Ergebnisse seiner Prüfungen in anonymisierter Form zur Lage und Größe der Anlagen, der Inbetriebnahme, den erzeugten Stromerträgen und den ermittelten Befunden zur Verfügung. Daraus ergibt sich ein repräsentativer Querschnitt, der einerseits den Anteil von Anlagen in einwandfreiem Zustand zeigt, andererseits auch Aufschluss darüber gibt, in welchem Ausmaß sicherheitsrelevante Auffälligkeiten und Ertragseinbußen auftreten. Dabei lässt sich auch ermitteln, ob davon spezielle Regionen, Jahrgänge oder Modultypen besonders betroffen sind.

„Die Auswertung soll dazu beitragen, insgesamt ein stärkeres Bewusstsein für das Qualitätsmanagement zu schaffen und Fragen hinsichtlich Wartung, Zuverlässigkeit und Lebensdauer vorwärtsgerichtet in den Blick zu nehmen“, ergänzt Matthias Krieg von E.ON.

Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP unterstützt den Energieanbieter bereits seit längerem bei der Qualitäts- und Zuverlässigkeitsbewertung von Photovoltaikmodulen und -anlagen. Basierend auf dem Verständnis von Ausfallmechanismen entwickeln die Fraunhofer-Forscher Messmethoden, Geräte und Fertigungsprozesse für Komponenten und Materialien mit erhöhter Zuverlässigkeit.

Auch mit dem ZAE Bayern bestehen bereits gewachsene Beziehungen. Neben der Auswertung der Anlagenprüfungen wird die Zusammenarbeit für ein weiteres Forschungsprojekt angestrebt. Untersucht werden soll hierbei speziell die Qualität und Zuverlässigkeit von Photovoltaik-Komponenten, um Fehler bei der Montage zu minimieren und Risiken zu senken beziehungsweise ganz zu vermeiden.

ZAE Bayern

Wir arbeiten an der Schnittstelle zwischen erkenntnisbasierter Grundlagenforschung und angewandter Industrieforschung. Unter dem Leitbild „Exzellente Energieforschung – Exzellente Umsetzung“ realisieren wir komplette Innovationspakete, die auf Synergien zwischen Erzeugung, Speicherung und Effizienzmaßnahmen bauen.

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