Vergangene Veranstaltungen


Forum Energieeffiziente Wärmebereitstellung
19. November 2019

Worwolke zum Thema Energieeffiziente Wärmebereitstellung

Am 19. November -2019- fand am ZAE Bayern in Garching das Forum Energieeffiziente Wärmebereitstellung statt. Tobias Schlögel von Trane Roggenkamp traf mit dem Untertitel seines Vortrags „Wärme verschieben anstatt verbraten“ den Nagel auf den Kopf der Veranstaltung. Denn in industriellen Prozessen oder Umweltwärmequellen ist Wärme häufig in großem Maß vorhanden. Aufgrund zu geringer Temperaturniveaus, schlechter zeitlicher oder örtlicher Verfügbarkeit kann diese jedoch oft nicht genutzt werden. Durch Effizienztechnologien kann Wärme jedoch zeitlich, örtlich und über Temperaturniveaus hinweg verschoben und nutzbar gemacht werden. Dr. Andreas Hauer erklärte zu Beginn der Veranstaltung, dass der Wärmesektor aktuell für 50 % der CO 2 -Emissionen in Deutschland verantwortlich ist und stellte klar, dass der Nutzung von Umweltwärme und Abwärme aus industriellen Prozessen durch Effizienztechnologien damit eine zentrale Rolle für die Reduktion der CO 2 -Emissionen in Deutschland zukommt!

Uwe Ließmann von der STEAG New Energies GmbH demonstrierte anhand der Fernwärmeversorgung Erding, wie regenerative Erdwärme mit Hilfe von Wärmepumpen und Wärmespeichern hocheffizient und klimaneutral bereitgestellt werden kann. Anhand innovativer Projekte zeigten Volkmar Schäfer von der eta Energieberatung und Richard Gurtner vom ZAE Bayern auf, wie im industriellen Umfeld große Mengen an Energie durch den Einsatz von Effizienztechnologien zur Nutzung anfallender Abwärme eingespart werden können. Anhand mehrerer erfolgreicher Praxisbeispiele demonstrierte Tobias Schlögel von Trane Roggenkamp zudem, dass durch die Modernisierung und Erneuerung bestehender Kälteanlagen oder Wärmepumpen ebenfalls große Effizienzpotenziale realisiert werden können.

Die erfolgreiche Umsetzung entsprechender Effizienzmaßnahmen erfordert jedoch genaue Prozesskenntnis, welche, besonders bei dynamischen Prozessen, nur durch eine genaue messtechnische Erfassung erreicht werden kann. Andreas Krönauer vom ZAE Bayern konnte hier anhand erfolgreich abgeschlossener Projekte aufzeigen, dass die messtechnische Erfassung relevanter Energieströme von industriellen Fertigungsprozessen die Realisierung großer Effizienzpotenziale ermöglicht. Auch die Stadtwerke München haben dieses Potenzial erkannt und daher damit begonnen, relevante Stoff- und Energieströme mit Hilfe eines stadtübergreifenden Funknetzes (LoRa-WAN) digital zu erfassen. Diese innovative Herangehensweise und ihre Vorteile für ein flächendeckendes Energiemonitoring präsentierte Mario Jurakic von den Stadtwerken München. Egal ob im Rahmen einer lokal begrenzten Anlagenoptimierung oder ob im Rahmen einer stadtübergreifenden Digitalisierung von Verkehrs- und Energieströmen, bietet die messtechnische Erfassung dynamischer Prozesse erhebliches Potenzial für deren energetische Optimierung! Andreas Maußner vom ZAE Bayern zeigte schließlich, wie die so gewonnenen dynamischen Messdaten mit der am ZAE Bayern entwickelten DSQ-Analyse genutzt werden können, um in kurzer Zeit die Potenziale verfügbarer Effizienztechnologien zu analysieren. Die Hersteller BOOSTHEAT und Ratiotherm waren zudem als Aussteller vertreten und präsentierten innovative Heiz- und Systemtechnik.

BuGG-Tag der Forschung und Lehre
Gebäudegrün am ZAE Bayern am 18.09.2019 in Würzburg

Foto: BuGG-Tag, Vortrag bzw. Präsentation der Ergebnisse
Foto: BuGG-Tag Führung Klima-Forschung-Station

Constantin Römer, ZAE Bayern und Johanne Bohl, LWG präsentieren erste Ergebnisse der Klima-Forschung-Station.

Die Klima-Forschungs-Station ist ein Gemeinschaftsprojekt der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG) und dem ZAE Bayern. Unter dem Motto „Pflanze trifft Bauwerk“ wurde das Projekt 2018 mit Beginn der Landesgartenschau 2018 ins Leben gerufen. An den sogenannten Klimahäusern wurden innovative Fassadenlösungen mit wandgebundenen Begrünungssystemen kombiniert. An den dort gemeinschaftlich betriebenen Fassadenprüfständen wird erforscht, wie grüne Gebäudefassaden für die Stadt Zukunft aussehen können. Im Rahmen der Tagung Forschung und Lehre für Gebäudegrün 2019 erfuhren Städteplaner, Baufachleute und Architekten mehr über die Wirkung von verschiedenen grünen Klimafassaden.

Weblinks:


ZAE-Tag: „Energieforschung ist aktiver Klimaschutz“
Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung verstärkt die Bayerische Klima-Allianz

am 12. Juli 2019

Das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V. (ZAE Bayern) ist jüngstes Mitglied in der Bayerischen Klima-Allianz.

Foto: ZAE Bayern, Beitritt in die KlimaAllianz. Prof. Dr. Vladimir Dyakonov -ZAE Bayern- und derbayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz Thorsten Glauber

Ein Highlight des ZAE-Tages war der Besuch des Bayerischen Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz Thorsten Glauber. Er begrüßte bei seinem Institutsbesuch in Würzburg das ZAE Bayern als jüngstes Mitglied in der Bayerischen Klima-Allianz. Der Staatsminister hob in seiner Ansprache hervor: „Alle Partner der Klima-Allianz können aus dem ZAE Bayern Ideen und Kraft gewinnen.“ Im Anschluss unterzeichneten der Staatsminister Thorsten Glauber und der Vorstand des ZAE Bayern Prof. Dr. Vladimir Dyakonov die Gemeinsame Erklärung der Bayerischen Staatsregierung und des ZAE Bayern für eine Zusammenarbeit zum Schutz des Klimas.

Danach präsentierte Prof. Werner Lang, TUM, Lehrstuhl für energieeffizientes und nachhaltiges Planen und Bauen in einem Gastvortrag „Bauen in Zeiten des Klimawandels“.

Zusätzlich gab es Expertenvorträge für die Praxis von Dr. Andreas Hauer, ZAE Bayern „Was können Wärmewende“ und flexible Sektorkopplung“ für das Klima tun? und von Dr. Hans-Peter Ebert, ZAE Bayern „Multifunktionale Gebäudehüllen für klimagerechte Gebäude“.

Unter den Gästen waren Unternehmer, lokale und regionale Akteure der Energieversorgung, Politiker und Wissenschaftler sowie Mitarbeiter des ZAE Bayern.


3. MESG Symposium

Membrankonstruktionen zur energetischen Sanierung von Gebäuden
am 27. September 2018, am ZAE Bayern in Würzburg

Gebäude mit Membrandach -ZAE Bayern-
Membrandach, Detailaufnahme

Textile Architektur und Membranbau
Membranen bieten als fünfter Baustoff, neben den konventionellen Materialien wie Stein, Holz, Metall und Glas, die Möglichkeit leichter und flexibler Konstruktionen mit herausragenden Eigenschaften.
Darüber hinaus bietet die textile Architektur neue gestalterische und bautechnische Anwendungsmöglichkeiten mit denen sich dem Planer ein großer Spielraum bei der Konstruktion erschließt.

Energiewende Bauen
Im Rahmen der Forschungsinitiative Energiewendebauen sollen zur Realisierung energieoptimierter Gebäude und Quartiere Effizienzpotenziale erschlossen und technische Innovationen entwickelt werden. Das Themenfeld textile Architektur und Membranbau kann dazu einen wichtigen Beitrag liefern.

Zielsetzung des Symposiums
Im Rahmen dieses Symposiums wurden -zu dem Zeitpunkt- laufende und zukünftige Aktivitäten im Bereich des Membranbaus präsentiert und diskutiert. Des Weiteren diente das Symposium als eine projektübergreifende Austauschplattform zwischen Entwicklern, Planern und Anwender.


ZAE-Tag: Sektorenkopplung & Wärmewende

Dienstag 21 November 2017

170 Teilnehmer kamen am 21.11.2017 in die Alte Kongresshalle im Münchener Westend, um mehr über das Thema ‚Sektorenkopplung und Wärmewende‘ zu erfahren und darüber zu diskutieren. Unter ihnen befanden sich Unternehmer, lokale und regionale Akteure der Energieversorgung, Energieberater, Wissenschaftler und Forscher sowie Mitarbeiter des ZAE Bayern.

Die Einführung wühlte einige Fragen auf, die dann während des Tages betrachtet und debattiert wurden. Des Weiteren wurden Einblicke in die Projektwelt des ZAE Bayern eröffnet. In der Mittags- und Netzwerkpause wurden rege Gespräche in der ZAE- Kontaktschmiede geführt, in der Mitarbeiter ihre Arbeit und Expertise anhand diverser Exponate und Vorführungen darstellten.
Zu Beginn der Nachmittagssession wurden politische Rahmenbedingungen und Trends aus der Sicht des Bayerischen Wirtschaftsministeriums dargestellt, die schließlich auch in der finalen Podiumsdiskussion thematisiert wurden. Hier ging es um die nächsten Schritte auf dem Weg zur flexiblen Sektorenkopplung: Vertreter aus Politik und der kommunalen/regionalen Energieversorgung, sowie aus Wirtschaft und Forschung debattierten konstruktiv miteinander. Auch das Publikum brachte sich aktiv ein, durchaus auch mit kritischen Fragen.

Veranstaltungsbericht

Die Veranstaltung in einem Bild

Programm

Präsentationen

ZAE Bayern

Wir arbeiten an der Schnittstelle zwischen erkenntnisbasierter Grundlagenforschung und angewandter Industrieforschung. Unter dem Leitbild „Exzellente Energieforschung – Exzellente Umsetzung“ realisieren wir komplette Innovationspakete, die auf Synergien zwischen Erzeugung, Speicherung und Effizienzmaßnahmen bauen.

Tätigkeitsbericht 2018


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