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ZAE veröffentlicht detaillierte Ergebnisse über die Performance der PV-Module in Arzberg
Donnerstag, 10. August 2017

Photovoltaikanlagen können weltweit unter verschiedensten Wetter- und Klimabedingungen mit einer nahezu beliebigen Leistung installiert und betrieben werden. Darüber hinaus sind unterschiedliche Modultechnologien mit spezifischen Eigenschaften auf dem Markt verfügbar.

Die Angaben auf den Datenblättern der Module geben jedoch nur eine unzureichende Auskunft über die Performance von Photovoltaikmodulen unter veränderten Wetterbedingungen. Aus diesem Grund wurden die Wettergegebenheiten auf dem ZAE Testzentrum in Arzberg in 7 unterschiedliche Kategorien unterteilt, um die Leistungsfähigkeit der 8 installierten Modultechnologien (3 x mono, 2x poly, HIT, 2 x Dünnschicht) zu bewerten. Die Untersuchungen zeigen, dass signifikante Ertragsunterschiede zu erkennen sind, die sich auf die jeweiligen Moduleigenschaften zurückführen lassen. Generell bleibt festzuhalten, dass Dünnschichtmodule gegenüber kristallinen Technologien einen Ertragsnachteil aufweisen. Die genaue Kategorisierung sowie detaillierte Ergebnisse können dem Artikel „Technology-specific yield analysis of various photovoltaic module technologies under specific real weather conditions“, der am 10. August 2017 im Journal Progress in Photovoltaics veröffentlicht wurde, entnommen werden.

onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/pip.2921/full

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